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Runter von den Schulden: Wie du gut mit Geld umgehen kannst

Lernen mit Geld umzugehen – Während einer Tag und Nacht schuften muss, damit er allein die Zinsen für seine Kredite bezahlen kann, macht sich der andere einen schönen Tag und lebt von seinen Zinsen. Wie gut du mit Geld umgehen kannst, bestimmt in erster Linie dein Denken.

Wenn du deine Finanzen vernachlässigst, ist das ein Rezept für eine Katastrophe. Aber so muss es nicht sein! Alles, was du tun musst, um zu verhindern, dass du bankrottgehst und deinen Mitmenschen und sich selbst das Leben schwer machen – und das alles, während du innerhalb deines Budgets lebst – ist, diese Punkte zu befolgen. Denn du kannst mit recht einfachen Regeln deine Finanzen wieder ins Lot bringen

1. Wie sollte man mit Geld umgehen, wenn man Schulden hat?

Eigentlich kannst du ganz einfach lernen mit Geld umzugehen: Du darfst nicht mehr Geld ausgeben, als du einnimmst und keine Schulden machen. Eine Ausnahme davon wären sinnvolle Kredite, beispielsweise für den Kauf einer (nicht zu teuren) Immobilie oder eine Investition in das eigene Unternehmen. Dagegen sollte kein Kredit für Konsumgüter aufgenommen werden, da diesen keine Sicherheit gegenübersteht. Bereits ein Autokredit kann hier zu viel sein.

Eines der wichtigsten Dinge, die du über Schulden wissen musst, ist, dass sie nicht von allein verschwinden. Eine Rechnung zu ignorieren oder nur den Mindestbetrag zu zahlen, macht deine Situation nur schlimmer, nicht besser.

Was kannst du also tun, um aus den Schulden herauszukommen?

Der erste Schritt ist, ein Budget zu erstellen und sich daranzuhalten. Verfolge deine Einnahmen und Ausgaben mindestens einen Monat lang, damit du dir ein genaues Bild davon machen kannst, wohin dein Geld fließt. Sobald du weißt, wohin dein Geld fließt, kannst du dein Ausgabeverhalten ändern. Wenn du z. B. zu viel für Essengehen ausgibst, solltest du deine Ausgaben kürzen und das Geld zur Tilgung deiner Schulden verwenden.

Ein weiterer wichtiger Schritt, um Schulden loszuwerden, ist es, die Schulden mit dem höchsten Zinssatz zuerst anzugehen. Und schließlich solltest du dich nicht scheuen, um Hilfe zu bitten, wenn du sie brauchst. Es gibt viele Organisationen und Programme, die dir bei der Haushaltsplanung und Schuldenrückzahlung helfen können. Wenn du dir die Zeit nimmst, dich über deine Möglichkeiten zu informieren, kannst du die beste Lösung für deine Situation finden.

2. Lernen mit Geld umzugehen – Was sind gute Methoden?

Grundsätzlich gilt hier das gleiche, wie beim Punkt 1: Nicht mehr Geld ausgeben, als monatlich eingenommen wird. Wenn du es schaffst, wenigstens ein Zehntel monatlich zurückzulegen, kannst du im Laufe der Zeit ein gutes Polster aufbauen und hast immer etwas Geld zur Verfügung, wenn unerwartete Zahlungen geleistet werden müssen.

Am besten machst du dir einen Finanzplan, in dem du deine Einnahmen und Ausgaben gegenüber auflistest: So siehst du, welche Zahlungen du unbedingt leisten musst (Miete, Strom und Heizung beispielsweise) und welche Ausgaben du reduzieren kannst. Wenn du über ein gewisses Plus auf dem Konto verfügst, sollte dieser Betrag als Rahmen bleiben. Mit einem finanziellen Polster von 2.500 Euro fühlst du dich reich, hast du den gleichen Betrag auf dem Dispo, kann dieser bereits Bauchschmerzen verursachen.

Erhöhe deine Einnahmen, indem du einen Nebenjob machst oder noch besser, dir ein passives Einkommen über das Internet aufbaust. Welche Möglichkeiten es da gibt, erfährst du in diesem Artikel über passives Einkommen.

Tipp: Eine der wichtigsten Fähigkeiten im Leben ist es, zu lernen, wie man mit Geld umgeht. Leider erhalten viele Menschen nie eine formale Ausbildung in persönlichen Finanzen. Das kann dazu führen, dass sie nicht mehr über die Runden kommen oder sich verschulden. Es gibt eine Reihe von guten Methoden, um den Umgang mit Geld zu lernen. Eine davon ist die Suche nach Ressourcen zur finanziellen Bildung, wie Bücher, Websites oder Blogbeiträge. Eine weitere Möglichkeit ist, mit jemandem zu sprechen, der sich mit Finanzen auskennt und dir Ratschläge und Hilfestellungen geben kann. Schließlich kann es hilfreich sein, wie schon oben erwähnt, ein Budget zu erstellen und die Ausgaben im Laufe der Zeit zu verfolgen. Mit diesen Schritten können Menschen beginnen, endlich ihre Finanzen in den Griff zu bekommen und sich eine gute Zukunft aufzubauen.

3. Was für Schuldenfallen gibt es?

Schuldenfallen gibt es in vielen Formen. Die häufigsten sind hochverzinsliche Kredite, wie Zahltagskredite und Titelkredite. Diese Kredite sind in der Regel leicht zu bekommen, aber sie haben so hohe Zinssätze, dass es schwierig ist, sie zurückzuzahlen. Dadurch geraten die Kreditnehmer/innen oft in einen Schuldenkreislauf, dem sie nur schwer entkommen können.

Eine andere Art der Schuldenfalle sind Kreditkartenschulden. Kreditkarten haben in der Regel hohe Zinssätze und niedrige Mindestzahlungen, so dass man leicht in Zahlungsverzug geraten kann. Und wenn du eine Zahlung verpasst, steigt dein Zinssatz oft an, was es noch schwieriger macht, den Rückstand aufzuholen.

Eine weitere Art von Schuldenfalle sind Studentenkredite. Studiendarlehen haben in der Regel niedrige Zinssätze, aber es kann schwierig sein, sie zurückzuzahlen, wenn du nach deinem Abschluss kein festes Einkommen hast. Und wenn du deinen Kredit nicht zurückzahlen kannst, wird deine Kreditwürdigkeit in Mitleidenschaft gezogen, was es schwierig macht, in Zukunft andere Kredite zu bekommen. Wenn du mit Schulden kämpfst, sprich mit einem Finanz- oder Kreditberater, der dir helfen kann, einen Plan zu entwickeln, um aus dem Loch herauszukommen, in dem du steckst.

Hier noch eine kleine Übersicht von weiteren Schuldenfallen:

  • Handy und Unterhaltung: Eine hohe Handyrechnung oder das teure Abo des Bezahlsenders kann besonders für junge Menschen der Einstieg in die Schuldenfalle sein.
  • Energiekosten: Strom und Heizung werden teurer. Hier hilft es, die Kosten immer gut im Blick zu haben. Wenn du stattdessen auf die Jahresrechnung wartest, kann eine böse Überraschung auf dich warten, je nachdem, wie hoch die Nachzahlungen sind.
  • Versicherungen: Welche Versicherung wird wirklich benötigt? Gibt es eine günstigere Alternative?
  • Abonnements und Mitgliedschaften: Wenn du regelmäßig deine Zeitungs- und Zeitschriftenabos überprüfst, ob du diese wirklich noch liest, sparst du Geld. Ebenso, wenn du die Mitgliedschaft in den Vereinen kündigst, in denen du dich ohnehin nicht mehr sehen lässt.
  • Lebensmittel: Wenn du dein Essen zu Hause selbst zubereitest, sparst du wesentlich mehr Geld, als wenn du mehrfach wöchentlich essen gehst oder ständig den Pizza-Service in Anspruch nimmst.
  • Konto und Kredite: Ist dein Konto ständig überzogen? Dann solltest du über eine Umschuldung nachdenken: Das ist immer noch billiger, als die hohen Überziehungszinsen ständig zu zahlen.

4. Wie kann man Geld sparen im Haushalt?

Steigt ständig deine Strom- und Wasserrechnung und die Gebühren für den Müll sind auch erhöht worden? Wenn du den laufend teureren Lebenshaltungskosten ein Schnippchen schlagen willst, kannst du die Kosten im Alltag mit kleinen Maßnahmen spürbar reduzieren und jährlich einige hundert Euro sparen.

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Lernen mit Geld umzugehen – damit du nicht pleitegehst!

Lernen mit Geld umzugehen – Hier sind zwölf Geld sparen Tipps:

  • Vergleiche die Preise: Nimm nicht einfach das erste Angebot, das du siehst, sondern vergleiche immer die Preise, um das beste Angebot zu bekommen.
  • Nutze Gutscheine: Gutscheine können eine gute Möglichkeit sein, Geld zu sparen, besonders wenn du sie mit Sonderangeboten kombinierst. Gerade in Österreich bieten Billa, Billa Plus und Spar regelmäßig 25 Prozent Gutscheine an. Wenn du diese clever einsetzt, kannst du eine Menge Geld sparen.
  • Kaufe im Voraus ein: Wenn du im Voraus kaufst, kannst du Preisaufschläge in letzter Minute vermeiden.
  • Auf Sonderangebote warten: Oft bieten Geschäfte Sonderangebote und Rabatte an, wenn du auf sie wartest.
  • Preise verhandeln: Scheue dich nicht, um Preise zu feilschen, besonders bei teuren Artikeln. Es gibt dazu in Österreich einen wichtigen Spruch: „Der das Maul nicht aufmacht, der macht den Geldbeutel auf“. Was so viel bedeutet wie, wer nicht nach einem Rabatt fragt, der zahlt mehr. Fragen kostet ja nichts und die Chancen stehen 50 zu 50 Prozent. Wenn du nicht nach einem Rabatt fragst, hast du zu 100 Prozent verloren.
  • Elektronik: Auch im Stand-by-Betrieb fressen die elektronischen Geräte Strom. Schalte sie lieber komplett ab.
  • Frage nach Studentenrabatten, wenn du noch Student bist: Viele Lokale bieten Rabatte für Studierende an; es kann nie schaden, danach zu fragen!
  • Reparaturen selbst durchführen: Anstatt jemand anderen dafür zu bezahlen, versuche, Dinge selbst zu reparieren, wann immer es möglich ist.
  • Kühlschrank: Wenn du diesen auf Stufe 1 betreibst, sparst du Strom und deine Lebensmittel bleiben trotzdem kühl und haltbar.
  • Beim Kochen sparen: Für heißes Wasser ist ein Tauchsieder oder Wasserkocher sinnvoll. Muss eine Speise länger als 20 Minuten garen, lohnt sich der Schnellkochtopf. Dieser spart nicht nur Energie, sondern auch Zeit.
  • Mikrowelle: Die Mikrowelle braucht für kleine Mahlzeiten weniger Strom als der Herd, weil sie vor allem auch kürzer benutzt wird.
  • Beim Duschen Wasser sparen: Mit einer Sparbrause sparst du nicht nur Wasser, sondern auch die Energie, mit der dieses auf die Duschtemperatur aufgeheizt wird.

Fazit: Umgang mit Geld lernen

Man sollte nicht mehr Geld ausgeben, als man einnimmt, und keine Schulden machen. Eine Ausnahme sind sinnvolle Kredite, zum Beispiel für den Kauf einer Immobilie oder eine Investition in Ihr eigenes Unternehmen. Um Geld gut zu verwalten, solltest du einen Haushaltsplan erstellen, in dem Einnahmen und Ausgaben einander gegenübergestellt werden. Vermeide außerdem Schuldenfallen wie Abos, denn diese ziehen dir das Geld heimlich aus der Brieftasche, ohne dass du es sofort merkst.

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Hast du noch weitere Fragen oder Tipps, wie du den Umgang mit Geld lernen kannst? Dann poste deine Frage respektive deine Tipps unten in das Kommentarfeld.

Über den Autor Roland Hamm

Servus, mein Name ist Roland Hamm. Ich bin Blogger, Autor und Podcaster. Ich zeige Menschen wie sie ihre Finanzen in den Griff bekommen, clever Geld sparen und smart online Geld verdienen. Auf meinem Blog verrate ich dir, wie du viel Geld im Haushalt sparen kannst und trotzdem gut lebst. Wenn du nichts mehr verpassen möchtest dann klick hier, abonniere meinen Newsletter und hole dir meinen Clever 2230 Euro sparen Report.

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