Haushaltsbuch führen und die Ausgaben im Griff haben 2/52
Haushaltsbuch führen und die Kosten im Griff

Haushaltsbuch führen und die Ausgaben im Griff haben 2/52

In der zweiten Woche meiner „die Finanzen im Griff haben“ Challenge geht es nicht nur um den Unterschied zwischen einer Ausgabe und einer Investition, sondern auch darum wie du clever und einfach ein Haushaltsbuch führen kannst.

Zuerst aber ein sehr wichtiger Punkt…

Was ist der Unterschied zwischen einer Ausgabe und einer Investition?

Keine Lust zu lesen? Dann höre meine Podcastfolge zum Thema Ausgabe vs. Investition.

Spieldauer: 8 Minuten

Clever Geld sparen

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Die einfachste Definition ist folgende: „Zieht es mir Geld aus der Tasche, dann ist es eine Ausgabe. Bringt es mir Geld in meine Tasche, dann ist es eine Investition.“

Hier ein Beispiel:

Kaufst du dir ein Haus, in dem du selbst wohnst, dann ist es eine Ausgabe. Es zieht dir jeden Monat Geld aus der Tasche. Vermietest du das Haus, dann bekommst du jeden Monat Mieteinnahmen, somit wäre dieser Hauskauf eine Investition.

Ein weiteres Beispiel:

Du kaufst dir ein Buch, einen Roman weil du gerne solche Bücher liest, dann ist es eine Ausgabe. Kaufst du dir hingegen ein Sachbuch, in dem du z.B. lernst besser zu verkaufen, dann ist es eine Investition. Zum einen natürlich in deine Weiterbildung und zum anderen, wenn du besser verkaufen kannst, machst du mehr Umsatz und generierst somit auch mehr Einkommen. Also bringt es dir Geld in deine Tasche.

Übrigens, wenn du das Sachbuch nur kaufst und niemals liest und anwendest, ist es eine Ausgabe.

Stelle dir daher ab sofort, bevor du deine Geldbörse oder Kreditkarte zückst, immer folgende Frage: Ist dieser Kauf jetzt sinnvoll? Zieht mir das jetzt Geld aus der Tasche oder bring es mir Geld in meine Tasche.

Das trifft natürlich nicht nur auf Geld und Finanzen zu, sondern auch auf Menschen.

Wenn du dich mit Menschen umgibst, die dich den ganzen Tag voll jammern, die dir nur Energie kosten, die sogenannten Energievampire, dann ist das Ganze eine Ausgabe. Solche Menschen werden auch Neleis genannt. Menschen mit einer negativen Lebenseinstellung.

Das Gegenstück dazu sind Poleis, also Menschen mit einer positiven Lebenseinstellung. Solche Menschen bereichern einen, sie geben dir Energie, du hast mit Ihnen Spass und Freude, also jede Menge Mehrwert für dein Leben. Du bist vor allem nach einem Gespräch oder Treffen viel besser drauf.

Nicht umsonst sagt man, du bist das Ergebnis deiner 5 besten Freunde und das trifft vor allem auch auf dein Einkommen zu – zeig mir deine Freunde und ich sage dir wie viel Geld du verdienst. Nimm das Einkommen deiner 5 besten Freunde her, mit denen du auch die meiste Zeit verbringst. Rechne alle 5 Einkommen zusammen und teile es dann durch 5. Das ist auch dein Einkommen plus minus 20%.

Fazit: Verbringe mehr Zeit mit Poleis und reduziere die Zeit mit Neleis.

Ok, jetzt kommen wir endlich zum Führen eines Haushaltsbuches.

In der letzten Woche war es deine Aufgabe dir einen Überblick über deine Vermögenswerte, deine Schulden und deine monatlichen Einnahmen zu verschaffen. Heute geht es um deine Ausgaben, um Geldkontrolle und ums Haushaltsbuch führen.

Klar, ein Haushaltsbuch zu führen, finden die meisten Menschen nicht gerade „sexy“. Doch wer seine Finanzen in den Griff bekommen möchte, der muss auch wissen wo sein Geld hingeht und seine Ausgaben kontrollieren. Das macht man am besten mit einem Haushaltsbuch, einer Haushaltsbuch Software oder einer Smartphone App. Dazu gleich mehr, vorher aber noch folgende Frage:

Kennst du deine Fixausgaben?

Keine Lust zu lesen? Dann höre meine Podcastfolge zum Thema Ausgaben:

Spieldauer: 9 Minuten

Wie schon in der ersten Woche erklärt, brauchst du dazu nur einen A4 Zettel. Auf diesen schreibst du deine Fixausgaben. Fixausgaben sind alle Ausgaben die jeden Monat fix sind wie Miete, Strom-, Wasser- und Heizkosten, Handyrechnung usw. Am besten nimmst du deine Kontoauszüge der letzten 12 Monate und schreibst dann alle deine Fixkosten von einem Monat auf deinen Zettel. Solltest du Versicherungen jährlich zahlen, dann teile diesen Betrag durch 12 und rechne es bei den monatlichen Fixausgaben dazu.

Tipp: Richte dir ein Tagesgeldkonto ein und überweise am Anfang des Monats den Teilbetrag einer Jahreszahlung auf dieses Konto. Ist dann 1 mal im Jahr diese Zahlung fällig, hast du das Geld sofort verfügbar.

Hier nochmals eine Liste der monatlichen Fixausgaben:

Miete inkl. Nebenkosten und Gemeindeausgaben, Energiekosten, Medien (Zeitungsabo, Fernsehgebühren, Kabelfernsehen usw.) Auto (Steuern, Versicherung, Spritkosten) Versicherungen Geldanlagen (Sparbeträge), sonstige Ratenzahlungen (Kredit, Hypothek), Mitgliedsbeiträge, Schulgeld, Kindergartengeld, Weiterbildung, Hobbys, Handy, Telefon und Internet Gebühren usw.

Hast du alles aufgeschrieben, dann rechne diese Summe zusammen und du hast deine monatlichen Fixausgaben. Wenn du jetzt deine monatlichen Einnahmen nimmst und davon deine Fixkosten abrechnest, erhältst du dein frei verfügbares Einkommen. Alles was du mit diesem Geld kaufst, sind dann deine variablen Kosten. Diese Kosten kannst du dann jeden Monat optimieren. z.B. Lebensmittel im Angebot kaufen, an einem Kinomontag ins Kino gehen, wenn die Karten günstiger sind usw. Tipps wie du dabei sparen kannst, verrate ich dir dann in den nächsten Wochen.

Gratulation wenn du deine Fixausgaben berechnet hast, denn ca. 80 Prozent aller Haushalte haben so eine Aufstellung noch nie gemacht.

Tipp: Wenn du die Kontoauszüge der letzten 12 Monate durchschaust, achte darauf welche Abos du hast und vielleicht schon Monate lang nicht mehr nutzt. Diese würde ich dann gleich mal kündigen.

Wie sollst du ein Haushaltsbuch führen?

Tipps dazu, gebe ich dir in dieser Podcastfolge: Kostenkontrolle und dadurch die Finanzen im Griff

Spieldauer: 10 Minuten

Das kommt immer darauf an, ob man lieber schreibt oder die Technik nutzen möchte. Ein kostenloses Haushaltsbuch in Papierform oder auch zum Ausdrucken kannst du hier anfordern. 

Ich habe sehr viele iPhone Apps getestet, am besten hat mir dabei die App MoneyControl gefallen, weil sie sehr einfach zu bedienen ist und weil ich damit auch verschiedene Konten verwalten kann. Der Vorteil eines digitalen Haushaltsbuchs ist, dass du eine bessere Übersicht hast und du erhältst mit den Statistiken sofort einen Überblick der Kostentreiber.

Deine Wochenaufgaben zum Haushaltsbuch führen lauten daher:

  • Berechne deine Fixausgaben und dein frei verfügbares Einkommen
  • Entscheide dich für ein Haushaltsbuch (schriftlich oder digital)
  • Lasse dir ab sofort alle Rechnungen geben und notiere diese variablen Ausgaben am Abend im Haushaltsbuch

Auch wenn es lästig ist, notiere wirklich ab sofort täglich jede Ausgabe in deinem Haushaltsbuch. Spätestens nach ein paar Wochen merkst du wo dein Geld überall einfließt und kannst so unnötige Ausgaben eliminieren.

Das war es für diese Woche, ich wünsche dir viel Erfolg beim Umsetzten.

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Hast du noch Fragen zur zweiten Wochenaufgabe und zum Haushaltsbuch führen? Dann poste deine Frage hier unten ins Kommentarfeld.

Über den Autor Roland Hamm

Servus, mein Name ist Roland Hamm. Ich bin Blogger, Autor und Podcaster. Ich zeige Menschen wie sie ihre Finanzen in den Griff bekommen, clever Geld sparen und smart verschiedene Einkommensströme aufbauen. Auf meinem Blog verrate ich dir, wie du viel Geld im Haushalt sparen kannst und trotzdem gut lebst. Wenn du nichts mehr verpassen möchtest dann klick hier, abonniere meinen Newsletter und hole dir meinen gratis Report: 7 clevere Geldspartipps die Du sofort umsetzen kannst

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