Jedes Jahr aufs Neue nehmen wir uns viel vor und scheitern oft schon nach wenigen Wochen. Die Klassiker wie mehr Sport, weniger Zucker oder mehr sparen tauchen immer wieder auf. Aber was bringt wirklich etwas? In diesem Artikel zeige ich dir 7 gute Neujahrsvorsätze, die du nicht nur einhältst, sondern die dich langfristig wirklich weiterbringen.
Keine Lust zu Lesen? Dann schaue dir hier mein Video zu den guten Neujahrsvorsätzen an:
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Spar-Highlights
Wenn du aus diesen sieben Neujahrsvorsätzen nur drei umsetzt, dann sollten es genau diese sein: der Wechsel des Stromanbieters, das Beenden eines dauerhaften Dispos am Girokonto und das regelmäßige Überprüfen von laufenden Verträgen und Gebühren. Diese Bereiche haben den größten Einfluss auf deine Finanzen, weil sie Fixkosten betreffen, die Monat für Monat anfallen.
Schon kleine Änderungen können hier eine spürbare Entlastung bringen. Wer unnötig hohe Strompreise zahlt, dauerhaft im Minus ist oder alte Tarife und Bankgebühren hinnimmt, verschenkt jedes Jahr viel Geld. Genau deshalb setzen diese Vorsätze nicht auf Verzicht, sondern auf kluge Entscheidungen mit langfristiger Wirkung.
Inhaltsverzeichnis
1. Stromanbieter wechseln und bis zu 500 EUR sparen
Die Strompreise für Haushalte in Österreich liegen 2026 je nach Anbieter und Tarif für Bestandskunden meist zwischen etwa 24 und 42 Cent pro kWh. Neukunden kommen bei aktuellen Online-Tarifen oft günstiger weg und zahlen rund 19 bis 25 Cent pro kWh. Auch wenn es zuletzt vereinzelt Senkungen gab, merken viele Haushalte die Preissteigerungen der vergangenen Jahre noch deutlich. Ausgelaufene Hilfen wie die Strompreisbremse und gestiegene Netzkosten sorgen dafür, dass die monatliche Belastung weiterhin hoch bleibt.
Doch was bedeutet das konkret für dich?
Die Fakten auf einen Blick:
- Als Bestandskunde zahlst du derzeit zwischen 24 und 42 Cent pro Kilowattstunde (kWh).
- Neukunden können je nach Anbieter etwas sparen – hier liegen die Preise zwischen 19 und 25 Cent pro kWh.
- Die im Dezember 2022 von der Regierung eingeführte Strompreisbremse, die bis Ende 2024 galt, ist gefallen. Bis zu einem Jahresverbrauch von 2.900 kWh kostete der Strom maximal 15 Cent pro kWh. Aber Achtung: Diese Maßnahme ist bereits am 31.12.2024 ausgelaufen!
Neben Strom sparen ist eine der schnellsten und einfachsten Möglichkeiten, Stromkosten zu senken, auch der regelmäßige Wechsel des Stromanbieters. Laut diversen Vergleichsportalen kannst du dir so bis zu 500 EUR im Jahr sparen. Ich persönlich wechsle schon seit Jahren regelmäßig meinen Stromanbieter.
Leider trauen sich viele aber nicht, den Stromanbieter zu wechseln. Dabei ist das Wechseln des Stromanbieters nichts anderes als online ein Hotel zu buchen. In wendiger als 30 Minuten hast du nicht nur den günstigsten Stromanbieter gefunden, sondern mit ein paar Klicks auch gleich den Stromanbieter gewechselt. In der Regel dauert es dann 2 bis 4 Wochen, bis du beim neuen Stromanbieter bist. Du benötigst für einen Preisvergleich nur deine alte Stromrechnung und schon kannst du loslegen.
Was du alles beim Stromanbieter wechseln beachten solltest, erfährst du in diesem Video:
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2. Handytarif checken
Egal, ob du nur eine Wertkarte verwendest oder einen Handyvertrag hast, ein regelmäßiger Check der Kosten ist hier schon Pflicht. Zum einen kommen regelmäßig günstigere Preisangebote auf den Markt und zum anderen gibt es bei den einzelnen Tarifen bessere Leistungen wie etwa mehr Datenvolumen. Wenn du schon lange einen Vertrag hast, solltest du auf jeden Fall bei deinem Handyanbieter vorbeischauen und dich über die Wechselmöglichkeiten erkundigen.
Sehr hilfreich ist es aber auch, einen Online-Handytarifvergleich durchzuführen. Hier findest du nicht nur die günstigsten Handytarife, sondern siehst auch gleich die zusätzlichen Nebenkosten wie die „jährliche SIM-Pauschale“. Gerade mit der erfundenen „SIM-Pauschale“ machen sich die Telefonanbieter ein schönes „Körberlgeld“ dazu. Denn sprechen wir mal Klartext, wie oft musstest du in den vergangenen Jahren deine SIM-Karte wechseln?
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Verblüffend: Wie ich meine Handygebühren mit einem simplen Trick halbiert habe, verrate ich dir in meinem E-Book „Die mehr Geld Strategie“ (klick).
3. Minus am Girokonto ausgleichen – Dispo umschulden
Wenn du dauerhaft im Dispo bist, also ein fettes Minus am Girokonto hast, dann musst du sofort handeln. Die Zinsen für ein überzogenes Girokonto können gleich mal bis zu 15 % ausmachen. Daher solltest du den Dispo nur kurzfristig nutzen, am besten aber gar nicht.
Ein Dispo ist für die meisten nichts anderes als eine künstliche Verschiebung der Nulllinie. Kommt das Gehalt auf das Konto, sind viele bei null oder leicht im Plus. Mitte des Monats geht es dann aber wieder ins Minus. Dieses Auf und Ab kostet dann im Jahr gleich mal 50 bis 200 EUR. Daher solltest du einen Überziehungsrahmen beim Girokonto generell aufkündigen. Bist du dauerhaft im Minus, dann musst du deinen sofort Dispo umschulden.
Wie kannst du schnell einen Dispo ausgleichen?
Am besten, wenn du dafür einen Sofortkredit aufnimmst und damit deinen Dispo zurückbezahlst. Die Zinsen für einen Sofortkredit sind viel günstiger, und viele Banken bieten dir dazu auch einen speziellen Kredit an, um das Minus am Girokonto auszugleichen.
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Wichtig dabei? Hast du deinen Dispo wieder ausgeglichen, solltest du, wie oben schon erwähnt, den Überziehungskredit aufkündigen, damit du nicht wieder verleitet wirst, dein Konto zu überziehen.
4. Bankgebühren sparen mit einem kostenlosen Girokonto samt Kreditkarte
Im vergangenen Jahr haben die Banken natürlich wieder einmal die Gebühren erhöht. Je nach Kontoprodukt kommen noch zusätzliche Kosten fürs Geld abheben, Überweisungen oder Kontoführung dazu. Manche Banken möchten dir dann noch Negativzinsen verrechnen, wenn du ein größeres Guthaben auf deinem Konto hast.
Das muss aber nicht sein, denn zum Glück gibt es auch Banken, welche ein kostenloses Girokonto ohne Kontoführungsgebühren und sogar mit gratis Kreditkarte anbieten. Gerade die Bankenpleiten der letzten Jahre haben gezeigt, dass du dein Geld nicht nur bei einer Bank haben solltest. Ein zusätzliches Girokonto kannst du außerdem auch als Notfalls oder Investmentkonto verwenden, indem du beispielsweise am Ersten jedes Monats 10 % deines Gehaltes überweist.
Das für mich beste und modernste Girokonto ist N26. Du kannst es einfach über dein Smartphone bedienen und erhältst auch eine kostenlose Kreditkarte dazu, sogar mit Apple Pay und Google Pay Funktion. Obendrein hast du dieses Konto in weniger als 10 Minuten eröffnet. Alles, was du machen musst dazu, ist einfach hier zu klicken und dann das Girokonto zu eröffnen.
5. Starte die 52-Wochen-Geld-sparen-Challenge
Wie wäre es, wenn du am Ende des Jahres 1.375 EUR Spaßgeld zur Verfügung hast? Also einfach 1.375 EUR ausgeben für Dinge, die dir Spass machen. Dann solltest du die 52-Wochen-Challenge starten.

Wie die Geld sparen Challenge funktioniert?
Du sparst in der ersten Kalenderwoche 1 EUR, in der zweiten Woche 2 EUR, in der dritten Woche sparst du 3 EUR usw. Du erhöhst einfach jede Woche um nur einen Euro deinen Sparbetrag. Am Ende des Jahres hast du so 1.375 EUR angespart.
Ich habe zu dieser Spar Challenge schon einen ausführlichen Artikel geschrieben, dort kannst du dir zudem kostenlos eine 52 Wochen-Challenge Vorlage als PDF ausdrucken.
6. Lies ein Buch über Geld
„Wer den Spielball seiner Finanzen abgibt, der braucht sich auch nicht wundern, wenn jemand anderes damit spielt.“
Keine Ahnung mehr, von wem ich das gelernt habe?
Die meisten Menschen machen aber genau das, sie geben den Spielball an ihren Banker ab. Aber was genau empfiehlt dir der Banker dann? Natürlich nur Produkte, die seine Bank vorgibt und wo es auch Provisionen gibt. Oder wie es Gerald Hörhan in seinem Buch „Der stille Raub“ so schön schreibt:
„Willst du dich von einem Provisonsschinder beraten lassen, der seine Ahnungslosigkeit in Sachen Geld schon allein dadurch belegen kann, weil er selbst keines hat?“
Und wie es mein Mentor Ernst Crameri immer so schön sagt:
„Wenn ein Banker wissen würde, wie Geld funktioniert, wäre er nicht mehr auf der Bank“.
Ernst Crameri
Deshalb solltest du selbst Verantwortung für deine Finanzen übernehmen und lernen, wie du dein Geld gewinnbringend anlegen kannst. Am besten, indem du anfängst, Bücher über Geld, Aktien, ETF’s und Investments zu lesen.
Viele denken beim Thema „Vermögen“ zuerst an Sparschwein und Sparkonto. Dabei geht es um mehr als nur ein bisschen Geld zur Seite legen. Es geht darum zu wissen, welche Risiken dein hart erarbeitetes Vermögen wirklich bedrohen kann und wie du es langfristig sichern kannst. Genau dabei hilft dir das Buch „Vermögen schützen und Risiken verstehen“. Du bekommst dort kein trockenes Finanzkauderwelsch, sondern konkrete Erklärungen, was in unserem Geldsystem wirklich passiert und wie du dich davor schützt.
Das Buch nimmt dich an die Hand, zeigt dir die typischen Fallen von falschen Versicherungen hin zu versteckten staatlichen Eingriffen und gibt praktische Hinweise, wie du dich dagegen absichern kannst. Viele Leser sagen, genau dieses Wissen hat ihnen die Scheu genommen, sich mit ihren Finanzen auseinanderzusetzen und endlich Verantwortung für ihre Zukunft zu übernehmen.
Wenn du willst, dass dein Geld nicht nur da ist, sondern auch bleibt und wächst, dann lohnt sich ein Blick in dieses Buch. Hol dir jetzt dein Exemplar und schau dir genau an, wie du dein Vermögen besser schützen kannst: Die größten Gefahren für Ihr VERMÖGEN (klicken)
7. Lies ein Buch zum Thema Geld verdienen
Gerade in Zeiten wie diesen ist es wichtiger denn je, eine weitere Einkommensquelle zu haben. Die meisten Menschen haben aber nur genau eine einzige Einkommensquelle: den Job. Fällt diese eine Einkommensquelle warum auch immer weg, dann haben sie Problem. Klar wirst du von staatlicher Seite aufgefangen, aber dieses Geld reicht ja bei den meisten hinten und vorn nicht.
Die größte Lüge unserer Eltern:
„Lerne was Gescheites und suche dir dann einen sicheren Job, dann hast du bis zur Pension (Rente) ausgesorgt“.
Das Einzige, was heutzutage aber sicher ist, ist der Tod und natürlich die Steuern …
Darum ist es wichtig, sich mehrere verschiedene passive Einkommensquellen aufzubauen. Eine Möglichkeit wäre, sich nebenbei ein Onlinebusiness hochzuziehen. Das ist nicht nur krisensicher, sondern kann dich komplett unabhängig machen. Was du dabei beachten solltest und wie du dir Schritt für Schritt ein zukunftssicheres Onlinebusiness aufbaust, verrate ich dir in meinem neuen Buch: Der „online Geld verdienen“-Rebell. Mit einem Vorwort von Senfmade-Millionär Ernst Crameri. Als exklusiven Bonus erhält jeder Leser außerdem einen Videobegleitkurs im Wert von 69,90 € kostenlos dazu.
Mehr über mein Buch erfährst du hier: Der „online Geld verdienen“-Rebell
Wichtiges Schlusswort zu meinen 7 guten Neujahrsvorsätzen
Falls du nach dem Lesen meines Artikels über die sieben Neujahrsvorsätze denkst: „Vielleicht sollte ich doch bald auch etwas für meine Finanzen tun?“ Dann ist diese Einstellung schon eine halbe Niederlage. Bald ist nämlich nie. Jetzt sofort ist die beste Zeit!
Lade dir deshalb hier gleich meine Checkliste (klick) herunter, drucke sie aus und setze noch heute den ersten Punkt um!
Hast du noch Fragen oder Ideen zu meinen Neujahrsvorsätzen? Welchen dieser Vorsätze möchtest du umsetzen? Schreib es in die Kommentare!
FAQs – Häufig gestellte Fragen und Antworten
Was sind die häufigsten Vorsätze?
Die häufigsten Neujahrsvorsätze sind mehr Sport treiben, mehr Geld sparen, sich gesünder ernähren, mehr Zeit mit Familie und Freunden verbringen und abnehmen.
Warum scheitern Neujahrsvorsätze?
Gute Vorsätze scheitern oft daran, dass sie zu allgemein oder unrealistisch sind, was die Umsetzung erschwert. Oft fehlt auch ein konkreter Plan, wie die Ziele erreicht werden sollen. Auch mangelndes Engagement und innere Widerstände können den Erfolg verhindern.



Antworten zu "7 gute Neujahrsvorsätze für deine Finanzen, die du 2026 sofort umsetzen solltest"
Hallo,
das sind sehr interessante Tipps, die meiner Meinung nicht nur zu Jahresbeginn Sinn machen, sondern stetig hilfreich sein können.
Viele Grüße
Eric
Hallo Eric,
vielen Dank für dein Feedback.
Liebe Grüße
Roland