Wie und bis zu welchem Betrag sind Sparbücher gesichert?

Spareinlagen sind zunächst einmal mündelsicher. Diese und alle sonst üblichen Einlagen bei einem Finanzinstitut unterliegen der gesetzlich vorgeschriebenen Einlagensicherung. So werden auch von verschiedenen Bankverbänden freiwillige Einlagensicherungen angeboten, die über die gesetzliche hinausgehen.

Hierbei bestehen Gläubigerrisiken. Der Sparer an sich ist hier der Gläubiger und muss sich dementsprechend darüber informieren und auch im Klaren sein. So besteht immer die Gefahr, dass die Bank in die Insolvenz geht, und damit die Spareinlagen und auch die Zinsen nicht mehr zurückzahlen kann. Damit die Sparer aber nicht vor dem Geldanlegen zurückschrecken, besteht eben diese Einlagensicherung. Damit wird dem Kunden, also dem Gläubiger, das Risiko des Verlustes abgenommen. Die gesetzliche Grundlage ist im Anlegerentschädigungsgesetz zu finden. Grundvoraussetzung für ein Null-Risiko ist, dass die Einlage innerhalb der Höchstgrenze dieser Sicherung liegt. Hier liegt es wieder an dem Kunden, den Betrag, der darüber hinaus geht, anderweitig abzusichern. Möglichkeiten gibt es dafür jede Menge.

Der § 4 Abs. 1 I Einlagensicherungsgesetz besagt, dass in Deutschland die Einlagen bis zu 100000 Euro abgesichert sein müssen. Kommt es zu einer Insolvenz oder Ähnlichem, wird bis zu diesem Betrag eine Entschädigung geleistet. Allerdings auch nur dann, wenn das Kreditinstitut, gesetzlich festgestellt, nicht in der Lage sein sollte, die Einlagen zurückzuzahlen.

Als Einlagen zählen nach diesem Gesetz sämtliche Guthaben bei Finanzinstituten. Diese müssen auf einem Konto verbleiben und müssen in der Gesamtheit den Rahmen der Geschäftsfähigkeit der Bank übersteigen und werden dann, nach der entsprechenden vertraglichen Festlegung, an den Gläubiger, also den Anleger, zurückgezahlt. Wer als Kunde sein Risiko genau abschätzen möchte, der sollte sich daher vorher genau informieren, zu welchem – und ob überhaupt – die ausgewählte Bank zu einem sogenannten Einlagensicherungsfonds gehört. Die Zugehörigkeit ist da der entscheidende Punkt.

In der Schweiz und in Österreich haben dem Sektions-Aufbau der österreichischen Kreditwirtschaft gemäß die Raiffeisenbanken, die Sparkassen, die Volksbanken und die Banken in dem Bereich der Landeshypothekenbanken eigenständige Sicherungseinrichtungen.

Roland Hamm

Servus, mein Name ist Roland Hamm. Ich bin Blogger, Autor und Podcaster. Ich zeige Menschen wie sie ihre Finanzen in den Griff bekommen, clever Geld sparen und smart verschiedene Einkommensströme aufbauen.

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