Steuern bei Sparbuchzinsen in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Die Zinsen für das Guthaben auf einem Sparbuch sind sehr gering, dennoch ist es eine beliebte Anlagemöglichkeit – gerade für die Kleinsparer. Die erwirtschafteten Zinserträge müssen bei der Steuererklärung angegeben werden und fallen unter die Kapitalertragssteuer. Sofern es nicht zu der Erteilung eines Freistellungsauftrages bei der Bank gekommen ist, sind eben Steuern für die Zinsen zu zahlen. Die Zinsen bei einem Sparbuch sind jedoch derart gering, dass sie eine Inflation nicht ausgleichen können. Daher ist es wichtig, dass der Freistellungsauftrag gestellt wird, denn eine bestimmte Summe steht jedem Sparer steuerfrei zur Verfügung.

Der Vorteil des Sparbuches liegt bei dem schnellen Zugriff, der gewährleistet wird. Eine Anschaffung, die besonders wichtig ist, kann hiermit getätigt werden, ohne dass ein Kleinkredit aufgenommen werden muss, der wiederum mit zusätzlichen Kosten verbunden ist. Allerdings muss hier zu den Öffnungszeiten der Bank, diese auch aufgesucht werden, da man sonst nicht an sein Geld kommen kann. Auch Fremdbanken können eine Abbuchung vom Sparbuch nicht durchführen und der Zugriff über einen Geldautomaten ist ebenfalls nicht vorgesehen.

Für alle Gegebenheiten seit dem 1. Januar 2009 sind die geltenden Spekulationsfristen auf Anleihen, beispielsweise private Veräußerungs-Geschäfte und das Halbeinkünfte-Verfahren für die Aktionäre nicht mehr gestattet.

Der Werbungskosten-Abzug ist ebenso entfallen. Nur der Sparer-Pauschbetrag in Höhe von 801 Euro beeinträchtigt damit die Grundlage der Bemessung für den Abzug der Steuern merklich. Andere Regelungen bestehen dabei nur bei betrieblichen Zins-Einkünften. Die im Steuerbescheid vom Finanzamt aufgenommenen Vorläufigkeitsvermerke sind wegen offener gerichtlicher Musterverfahren zum Modell dann gültig – auch durchaus rückwirkend – für die „abgeltend“ erhobenen Kapitalerträge. Diese Vorgehensweise dient damit der Vereinfachung, sodass nicht deshalb damit extra die Anlage, die sogenannte KAP, auch noch ausgefüllt werden muss. Berührt sind von dieser Steuer alle Profite wie Dividenden und Zinsen. Das aktuelle Halbeinkünfte-Verfahren, wonach bei Gewinnausschüttungen zum Beispiel nur ein Teilstück der Eignungen zu versteuern wäre, entfällt damit.

Roland Hamm

Servus, mein Name ist Roland Hamm. Ich bin Blogger, Autor und Podcaster. Ich zeige Menschen wie sie ihre Finanzen in den Griff bekommen, clever Geld sparen und smart verschiedene Einkommensströme aufbauen.

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