Beim Heizen sparen – Teil 1 – verheize nicht dein Geld

Am schnellsten und einfachsten kannst du bei deinen Heizkosten sparen, wenn du die Temperatur in deinen Räumen senkst. Ich finde, man muss im Winter nicht in der kurzen Hose oder mit dem kurzen T-Shirt im Zimmer sitzen. Besser ist es die Temperatur etwas hinunterzudrehen und lieber mal einen Pullover anzuziehen.

Eine Faustregel besagt: 1 °C weniger spart dir 6 Prozent an Heizkosten.

Folgende Raumtemperaturen habe ich in meinen Räumen:

  • Schlafräume 16-18 °C
  • Wohnräume/Küche 18-22 °C
  • Bad 20-24 °C
  • Diele/Flur/Vorraum 12-16 °C
  • Kinderzimmer 20-22 °C

Natürlich musst du selber herausfinden, bei welcher Temperatur du dich wohlfühlst. Ich habe festgestellt, wenn die Luftfeuchtigkeit in meinen Wohnräumen bei etwa 50 Prozent liegt, dann fühle ich mich auch bei 21 °C wohl.

Meinst du jetzt 18 °C ist beim Schlafen für Kinder viel zu kalt? Ein Kinderarzt und eine Kinderkrankenschwester haben mir die Information gegeben, dass für Kinder 18-20 °C beim Schlafen ausreichen. Meine Kinder, und ich, schlafen bei 18 °C viel besser und ruhiger, als bei 22 °C.

Nachts solltest du die Temperatur nur um maximal 3 °C absenken (spart bis zu 20 Prozent). Mehr darf es aber nicht sein, denn sonst brauchst du wieder mehr Energie um die Räume auf die richtige Temperatur zu bringen.

Auch tagsüber, wenn niemand zuhause ist, kannst du die Raumtemperatur bis maximal 3 °C absenken.

Bei längeren Urlaub kannst du die Temperatur in deinen Räumen auf 15 bis 16 °C absenken.

Wichtig: Immer alle Türen zu den einzelnen Räumen schließen. Warum? Es dringt sonst feuchte Warmluft in die kälteren Räume. Dabei kann es vorkommen, dass die Warmluft an kälteren Wänden oder einem Fenster kondensiert, und das kann Schimmelpilz zur Folge haben.

<– Wie kann ich Heizkosten sparen – Einleitung

Beim Heizen sparen – Teil 2 – der Trick mit dem Thermostat –>

Roland Hamm

Servus, mein Name ist Roland Hamm. Ich bin Blogger, Autor und Podcaster. Ich zeige Menschen wie sie ihre Finanzen in den Griff bekommen, clever Geld sparen und smart verschiedene Einkommensströme aufbauen.

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  • Dieter Schröter sagt:

    Hallo,
    meine Frage lautet:
    Kann ich meine Warmwasserheizung in einem Eigenheim nur über elektronische, programmierbare Heizkörperthermostate regeln?
    Wäre schön wenn ich eine Antwort erhalten würde.

  • admin sagt:

    @ Dieter

    Nein, es gibt auch Thermostatregler ohne elektronik. Das sind dann meist flüssigkeitsgefüllte Regler mit eingebautem Temperaturfühler. Auf dem Regler stehen dann zahlen von 1 bis 5 oben, mit den Zahlen kann man dann einen Temperaturbereich von 6 bis 28 Grad einstellen. Diese Ventile gibt es ab 10.- Euro, einziger Nachteil man kann keine Ein- und Ausschaltzeiten programmieren.

    Hier ein paar Thermostate, die bei diversen Tests gut abgeschnitten haben:

    Honeywell MNG thera-3 Nr. T6001, Danfoss RAW 5110, Heimeier Thermolux K Nr. 6000-00.600, Oventrop Uni XH Nr. 101 13 65

    Wie oben schon kurz erwähnt liegt der Preis bei diesen Thermostatventilen zwischen 10.- und 20.- Euro.

    Kaufen kannst du diese Ventiele im Fachhandel oder in Baumärkten. In diesen beiden online Shops gibt es auch mechanische Thermostatregler:
    Thermostat
    Thermostatkopf


  • Dieter Schröter sagt:

    Ich bedanke mich für die Antwort.
    Ich habe ein Problem. Und zwar habe ich in der Wohnstube ein Raumtemperaturregler. Die Wohnstube wird schnell auf die eingestellte Temperatur aufgeheizt und dann bekommt der Kessel das Signal zum ausschalten. Der Kessel schaltet aus, aber die anderen Räume, wie z.B. das Bad und ein weiteres Zimmer, in das ich mich oft zurück ziehe sind noch nicht warm. Da der Kessel aber nur immer kurz zum Nachheizen der Wohnstube angeht, werden die genannten Räume nicht richtig warm. Nun behelfe ich mich, in dem ich das Thermostat am Heizkörper der Wohnstube zu drehe, wodurch nach Abfallen der Temperatur in der Wohnstube, die Heizung so lange läuft, bis ich das Thermostat wieder aufdrehe und die eingestellte Raumtemperaur erreicht ist. Das ist aber keine Lösung.
    Nun nahm ich an, dass ich das Problem dadurch lösen könnte, in dem ich den Raumtemperaturregler außer Betrieb setze und die Thermostate an den Heizkörpern durch die programmierbaren Heizkörperthermostate ersetze.
    Da könnte ich ja auch mehrere Einstellungen vornehmen, wie z.B. Tag und Nachtabsenkung usw.
    Aber wenn das nicht die richtige Lösung ist, muß ich mir etwas anderes einfallen lassen.

  • admin sagt:

    @ Dieter

    Ich würde ein mechanisches Thermostat in der Stube verwenden und dann auf die kleinste Stufe stellen. Das wird aber sicher eine Zeit dauern, bis du das richtig eingestellt hast. In den anderen Räumen würde ich ein elektronisches Thermostat verwenden.

    Die teuerste Lösung ist sicher das Thermostat in einem anderen Raum zu verlegen.

    Es gibt aber auch die Möglichkeit ein Thermostat mit Funk einzusetzen, da kannst du dich sicher nur an den Fachhandel wenden. Die Funkthermostate, die es bei Conrad und Co. gibt, sind von der Funktion so wie ein elektronisches Thermostat für den Heizkörper nur mit einem Unterschied, man kann das Thermostat irgendwo anders montieren. Dieses Thermostat schaltet dann nur den Stellantrieb (das Ventil am Heizkörper) ab. Du brauchst aber ein Funkthermostat welches dir dann auch die Heizung abschaltet.

    Wenn du ein Funkthermostat mit externen Empfänger verwendest, kannst du den Temperatur Empfänger dann in den Raum verlegen, wo du dich immer aufhältst. Diese Funkthermostate kosten dann ab 200.- exkl. Montage und Installation. Wenn du dich elektrotechnisch nicht auskennst, dann las dir doch ein unverbindliches Angebot von einem Elektro- oder Heizungsinstallateur machen. Ich glaube das sich diese Investition bei dir rechnet. Vor allem hast du dann den besten Komfort.

    Hier ein Link, wie so etwas dann aussieht:
    Funk-Thermostat incl. Empfänger

  • Dieter Schröter sagt:

    Hallo,
    ich bedanke mich vielmals für die sehr sachkundige Beratung. Das ist heut zu Tage auch nicht mehr selbstverstänlich.
    Ich habe ja nach der Heizperiode genügend Zeit eine Entscheidung zu treffen.
    Nochmals vielen Dank und weiterhin alles Gute.

    Mit freundlichen Grüßen
    Dieter Schröter

  • admin sagt:

    Gerne und danke

    lg Roland

  • Dieter Schröter sagt:

    Hallo,
    ich bin es noch mal, Dieter der Quälgeist.
    Ich habe mich nach langer Überlegung für die Funk gesteuerte Heizung entschieden. Da gehe ich allen unliebsamen Überraschungen aus dem Weg.
    Wichtig ist nur zu wissen, ob es da schon mal Störungen bei der Funkübertragung durch andere im Haus befindliche Funk gesteuerte Geräte gegeben hat.

    Wie das in den Räumen funktioniert ist mir klar. Ich hätte 5 Räume mit je einen Heizkörper. Für die brauche ich dann je einen Stellantrieb mit Bedienteil bzw. Regeleinheit.
    Die restlichen Räume beheize ich eigentlich nicht, wie Schlafstube, Waschhaus…. Da habe ich die Ventile auf Frostschutz stehen.
    So, damit hätte ich jetzt die Heizkörper der einzelnen Räume so ausgestattet, dass ich die Temperaturen in jeden Raum entsprechen meiner Bedürfnisse beheizen kann.
    Aber wie nun weiter, wie wird der Heizkessel angesteuert. Brauche ich da noch ein Funkgesteuertes zentrales Gerät, dass dann über ein spannungsführendes Kabel mit dem Heizkessel verbunden ist, denn das jetzige Raumthermostat würde ja da nicht mehr funktionieren, weil die Heizkörperthermostate dann gegen steuern würden. Oder sehe ich das falsch!!!

    Gruß Dieter

  • admin sagt:

    Ich habe das mit dem Funk anders gemeint. Du kaufst dir eine Funksteuerung, die statt deiner derzeitigen Thermostat Steuerung eingebaut ist. Diese Steuerung schaltet dann die Heizung aus und ein. Der Funkteil ist nur ein Temperaturmesser denn du dann in irgendeinen Raum hinstellen kannst. Diese Installation kann nur ein Elektriker machen.

    Das was du meinst funktioniert so wie ein normales elektrisches Thermostat. Das heißt, du hast für deine 5 Räume je einen Stellantrieb (Heizkörperventil) und ein Funkteil, welches auch die Temperatur misst. Wenn jetzt die Temperatur erreicht ist, werden nur die Heizkörper abgeschaltet, die Heizung läut aber weiter.

    Bei der ersten Methode wird die Heizung komplett abgeschaltet, die Heizkörperventile bleiben aber offen. Dann brauchst du keine zusätzlichen Funkthermostate, sondern nur normale elektrische Thermostate.

    Die Funktechnik ist zwar ausgereift, es kann aber doch vorkommen das durch die Funkübertragung etwas gestört wird. Halte mal ein Handy zu einem Lautsprecher, dann merkst du in den Boxen zeitweise ein Rauschen. Die Handy Frequenz kann man mit dieser Funkübertragung nicht ganz vergleichen, es ist aber ein Zeichen, das man mit Funk Geräte stören kann. Ich habe für meine Kinder ein Funk Babyfon. Das habe ich mal eingeschaltet vor meinen Fernsehreceiver gestellt und auf einmal hatte ich ziemliche Bildstörungen.

    Wobei ich aber glaube, dass die Stärke des Signals bei einem Funktemperaturfühler nicht so stark sein wird.

    Ich hoffe ich konnte dir helfen.

    lg Roland

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