Sparbuchanlage oder Tagesgeldkonto? Sparzinsen bei der Geldanlage in Österreich, der Schweiz oder in Deutschland.

Eine sehr gefahrlose Möglichkeit sein Geld anzulegen ist die Wahl eines Sparbuches. Es ist leider als Renditekiller verachtet, doch die Geschichte zeigt, dass eine Finanzkrise viele wieder zum Sparbuch führen. Die Rendite liegt meist nur bei einem knappen Prozent, dennoch ist es beruhigender zu wissen, dass das Geld gut aufgehoben ist. Steigt das Guthaben im Laufe der Jahre, sind einige Banken auch bereit eine entsprechende Erhöhung der Guthabenzinsen vorzunehmen. Dabei muss es sich allerdings meist um einen überdurchschnittlichen Betrag handeln, den eben nicht wirklich jeder zusammensparen kann. Nunmehr hat das Tagesgeld das Sparbuch wieder abgelöst. Es bringt eine fast dreifache Rendite und mit einer täglichen Verfügbarkeit ist es ebenso flexibel wie das Sparbuch an sich.

Großer Vorteil eines Tagesgeldkontos ist eben in erster Linie der Zinssatz, der bei einem Guthaben gezahlt wird. Zwischen zwei und vier Prozent sind je nach anbietender Bank durchaus drin. Das liegt mehr als über dem Durchschnitt beim Sparbuch. Beide Alternativen werden in den meisten Fällen ohne jegliche Kosten angeboten. Beim Sparbuch müssen die entsprechenden Einzahlungen oder auch Abhebungen an einem Schalter erledigt werden und damit ist Kunde auf die Öffnungszeiten der Filiale angewiesen. Das Tagesgeld hingegen kann online verwaltet werden. Hier ist lediglich ein Verrechnungskonto notwendig, welches meist das Girokonto ist.
Hier können Gelder transferiert werden und gleich vom entsprechenden Verrechnungskonto abgehoben werden. Überweisungen an eine Fremdbank sind vom Tagesgeldkonto nicht vorgesehen.

Gekündigt werden kann in beiden Fällen ohne die Fristeinhaltung, denn es ist keine vorgesehen. Hat man sein Tagesgeld in der Schweiz oder auch in Österreich angelegt, ist ein riesiger Vorteil, dass die Zinserträge nicht speziell an die Finanzämter in Deutschland gesendet werden. Es wird daher eine Pauschalsteuer erhoben. Diese wird mit dem deutschen Staat gerecht geteilt. Kapitalerträge aus der Schweiz sollten daher in der Steuererklärung angegeben werden.

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