Runter von den Schulden: Wie du gut mit Geld umgehen kannst

Während einer Tag und Nacht schuften muss, damit er allein die Zinsen für seine Kredite bezahlen kann, macht sich der andere einen schönen Tag und lebt von seinen Zinsen. Wie gut du mit Geld umgehen kannst, bestimmt in erster Linie dein Denken. Deshalb kannst du mit recht einfachen Regeln deine Finanzen wieder ins Lot bringen.



1. Wie sollte man mit Geld umgehen wenn man Schulden hat?

Eigentlich ist es ganz einfach: Du darfst nicht mehr Geld ausgeben, als du einnimmst und keine Schulden machen. Eine Ausnahme davon wären sinnvolle Kredite, beispielsweise für den Kauf einer (nicht zu teuren) Immobilie oder eine Investition in das eigene Unternehmen. Dagegen sollte kein Kredit für Konsumgüter aufgenommen werden, da diesen keine Sicherheit gegenübersteht. Bereits ein Autokredit kann hier zu viel sein.



2. Was sind gute Methoden mit Geld umzugehen?

Grundsätzlich gilt hier das gleiche, wie beim Punkt 1: Nicht mehr Geld ausgeben, als monatlich eingenommen wird. Wenn du es schaffst, wenigstens ein Zehntel monatlich zurückzulegen, kannst du im Lauf der Zeit ein gutes Polster aufbauen und hast immer etwas Geld zur Verfügung, wenn unerwartete Zahlungen geleistet werden müssen. Am besten machst du dir einen Finanzplan, in dem du deine Einnahmen und Ausgaben gegenüber auflistest: So siehst du, welche Zahlungen du unbedingt leisten musst (Miete, Strom und Heizung beispielsweise) und welche Ausgaben du reduzieren kannst. Wenn du über ein gewisses Plus auf dem Konto verfügst, sollte dieser Betrag als Rahmen bleiben. Mit einem finanziellen Polster von 2.500 Euro fühlst du dich reich, hast du den gleichen Betrag auf dem Dispo, kann dieser bereits Bauchschmerzen verursachen.

Erhöhe deine Einnahmen, indem du einen Nebenjob machst oder noch besser, dir ein passives Einkommen über das Internet aufbaust. Welche Möglichkeiten es da gibt, erfährst du in diesem Artikel über passives Einkommen.

3. Was für Schuldenfallen gibt es?

  • Handy und Unterhaltung: Eine hohe Handyrechnung oder das teure Abo des Bezahlsenders kann besonders für junge Menschen der Einstieg in die Schuldenfalle sein.
  • Energiekosten: Strom und Heizung werden teurer. Hier hilft es, die Kosten immer gut im Blick zu haben. Wenn du statt dessen auf die Jahresrechnung wartest, kann eine böse Überraschung auf dich warten, je nachdem, wie hoch die Nachzahlungen sind.
  • Versicherungen: Welche Versicherung wird wirklich benötigt? Gibt es eine günstigere Alternative?
  • Abonnements und Mitgliedschaften: Wenn du regelmäßig deine Zeitungs- und Zeitschriftenabos überprüfst, ob du diese wirklich noch liest, sparst du Geld. Ebenso, wenn du die Mitgliedschaft in den Vereinen kündigst, in denen du dich ohnehin nicht mehr sehen lässt.
  • Lebensmittel: Wenn du dein Essen zu Hause selbst zubereitest, sparst du wesentlich mehr Geld, als wenn du mehrfach wöchentlich essen gehst oder ständig den Pizza-Service in Anspruch nimmst.
  • Konto und Kredite: Ist dein Konto ständig überzogen? Dann solltest du über eine Umschuldung nachdenken: Das ist immer noch billiger, als die hohen Überziehungszinsen ständig zu zahlen.

4. Wie kann man Geld im Haushalt sparen?

Steigt ständig deine Strom- und Wasserrechnung und die Gebühren für den Müll sind auch erhöht worden? Wenn du den laufend teureren Lebenshaltungskosten ein Schnippchen schlagen willst, kannst du die Kosten im Alltag mit kleinen Maßnahmen spürbar reduzieren und jährlich einige hundert Euro sparen.

Hier sind fünf Tipps:

  • Elektronik: Auch im Stand-by-Betrieb fressen die elektronischen Geräte Strom. Schalte sie lieber komplett ab.
  • Kühlschrank: Wenn du diesen auf Stufe 1 betreibst, sparst du Strom und deine Lebensmittel bleiben trotzdem kühl und haltbar.
  • Kochen. Für heißes Wasser ist ein Tauchsieder oder Wasserkocher sinnvoll. Muss eine Speise länger als 20 Minuten garen, lohnt sich der Schnellkochtopf. Dieser spart nicht nur Energie, sondern auch Zeit.
  • Mikrowelle: Die Mikrowelle braucht viel mehr Strom als der Herd: Benutze sie so selten, wie es nur geht.
  • Duschen: Mit einer Sparbrause sparst du nicht nur Wasser, sondern auch die Energie, mit der dieses auf die Duschtemperatur aufgeheizt wird.

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