Kredit Betrug – was du unbedingt beachten musst

Als strafrechtliches Vergehen wird der Kreditbetrug gewertet. Hierbei werden fälschliche Angaben gemacht, die das wirtschaftliche Verhältnis betreffen. Wird mit diesen vorsätzlich falschen Angaben ein Kreditantrag gestellt, ist bereits die Straftat vollzogen. Hier ist mit einer erheblichen Strafe zu rechnen. Das Strafgesetzbuch regelt dieses Verbrechen unter dem § 265b. Es geht um ein sogenanntes Gefährdungsdelikt und ist als Betrug anzusehen. Bei einem Betrug muss eine Täuschung oder ein Schaden vorliegen, bei dem Kreditbetrug reicht bereits die Antragstellung aus.

Ein unseriöser Vermittler ist eigentlich schnell entlarvt, wenn man die Methoden kennt. So wird die Provision einkassiert, selbst wenn es zu keiner Auszahlung des vermeintlichen Kredites kommt. Bearbeitungsgebühren und Kosten für die Antragsprüfung werden ebenfalls erhoben und dabei kann es sich beispielsweise um 50 Euro handeln. So kann es auch vorkommen, dass Anfahrten und Arbeitszeiten für den Vermittler erstattet werden müssen. Meist soll der potenzielle Kreditnehmer einen Blanko-Überweisungsträger ausfüllen, der dann per Überweisung vom Bankkonto abgebucht wird. Ist dieser unterschrieben und dem Vermittler überreicht, besteht eine Fahrlässigkeit des Kunden an sich, dass er mit einer gesetzlichen Unterstützung oder gar einem Schadensersatz nicht rechnen braucht.

Eine Überweisung kann in der heutigen Zeit nicht mehr zurückgebucht werden. Selbst wenn man der Meinung ist, dass es nicht richtig war, ihm den Überweisungsträger auszuhändigen, besteht keine Chance das Geld wieder zurück zu bekommen. Im Zweifel kommt nunmehr ein Anschreiben, in dem mitgeteilt wird, dass der Kreditantrag nicht genehmigt wurde. Jedoch wurde wahrscheinlich nie eine Anfrage getätigt, sondern nur das Geld kassiert.

Auch eine Masche von den Kreditbetrügern ist die Zustellung des Kreditantrages per Nachname. Die Gebühren, welche teilweise um die 100 Euro liegen, müssen für die Aushändigung gezahlt werden. Der Vermittler meldet sich entweder gar nicht mehr oder teilt auch hier mit, dass der Antrag abgelehnt wurde. Bekommt man seiner Bank keinen Kredit, wird man auch sonst keinen erhalten und kann sich das Geld sparen.

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1 Comment

  • Einsparer

    Reply Reply 13. März 2012

    Guter Beitrag,

    ich selber bin schon in den Genuss eines Kreditbetrügers gekommen. Oft denkt man einfach nicht nach, wenn man etwas schnell erledigen will. Das war zumindest mein Problem, ich wollte es schnell hinter mich bringen und bin schlussendlich dann einfach zu schnell und leichtsinnig vorgegangen.
    Immerhin lernt man davon fürs Leben 🙂

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