Was in manchen Leserbriefen über Energiesparlampen steht

Im Konsument Ausgabe 3/2009 habe ich ein paar ganz „interessante“ Meinungen zur Energiesparlampe gelesen. Diese würde ich dir gerne näher bringen, da ich einige Aussagen für „unqualifiziert“ halte.

Aussage eines Lesers:

Im Inneren der Energiesparlampen befindet sich ja Quecksilber und ein Leser ist der Meinung wenn Kinder beim Spielen eine Lampe kaputt machen, sie keine Handschuhe zum Entfernen des Quecksilbers verwenden.

Meine Meinung dazu:

Ersten muss man da schon mit einem Fußball im Haus spielen und zweitens verwendet man, wenn man noch Kinder im Haus hat, Energiesparlampen mit Kunststoffhülle, denn diese sind bruchsicher. Der einzige Nachteil ist, dass die Hülle etwa 2 Watt an Lichtleistung wegnimmt, deshalb sollte man eine etwas stärkere Energiesparlampe verwenden.

Nächste Aussage des Lesers:

Seine Energiesparlampe am Esstisch war nach 3 Monaten defekt, deshalb verwendet er keine mehr.

Meine Meinung dazu:

Das kann zwar immer passieren, meist aber nur bei sehr billigen Energiesparlampen. Ich würde mir auf jeden Fall die Rechnung aufheben und mit dieser ins Geschäft gehen und die Lampe reklamieren.

Warum? Wenn auf der Verpackung eine Lebensdauer von 10.000 Stunden garantiert wird und ich sie 24 Stunden brennen lasse, sollte sie etwa 416,6 Tage halten. Jetzt soll mir ein Verkäufer erklären, wieso sie schon nach 3 Monaten defekt ist. Das Argument, das die Lebensdauer erreicht ist, gilt hier nämlich nicht. Ich würde mit dem Verkäufer bezüglich der Gewährleistung streiten, obwohl das ja rechtlich noch fraglich ist.

Falls du dich mit Garantiefällen auskennst, schreibe mir bitte ins Kommentarfeld.

Aussagen von mehreren Lesern: Sieht nicht schön aus, klobig, passt nicht in Designer Lampen, schlechtes Lich usw.

Meine Meinung: Dann verwendet man die zweite Alternative zur Glühlampe, die Halogenglühlampe. Diese hat die gleiche Bauform wie eine Glühlampe, mit dem Unterschied das im Inneren eine Halogenlampe sitzt. Der Stromverbrauch kann so 30 bis 50 Prozent reduziert werden. Die Lebensdauer beträgt 2000 Stunden.

Hier findest du mehr Infos dazu: Halogenglühlampe

Nächste Aussage:

Keiner wartet 2 Minuten bis genug Licht im Stiegenhaus ist, denn man könnte ja stürzen.

Meine Meinung: Es gibt Markenprodukte, welche sofort nach dem einschalten 90 Prozent der Leistung haben und auch fürs oftmalige Schalten geeignet sind. Außerdem muss man schon sehr schlecht sehen, wenn 90 Prozent Licht noch immer zu wenig sind. Für solche Lampen muss man eben mehr zahlen, aber auch hier könnte man Halogenglühlampen verwenden.

Fazit: Es kann zwar auch eine Markenenergiesparlampe nach 3 Monaten defekt werden, das entspricht aber nicht der Norm. Meine Tests haben ergeben, dass eine Markenlampe zwar teurer ist, dafür aber das Licht, die Einschalt- und die Lebensdauer besser sind. Wer keine Energiesparlampen verwenden möchte, kann alternativ Halogenglühlampen verwenden.

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1 Comment

  • stefan

    Reply Reply 1. Juni 2010

    Ich finde diese Streiterei überflüssig, da es bereits eine viel bessere Technik gibt die LED.
    Mal davon abgesehen, dass eine Energiesparlampe viel mehr Energie bei der Erzeugung verbraucht, als dass sie jemals im vgl zur Glühbirne einparen könnte. Weiters ist Quecksilber schwierig und teuer zu recycln. und das Licht ist schlecht für die Augen.
    Entweder Glühbirne oder LED.
    mfg stefan

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