Beim Heizen sparen – Teil 7 – richtig heizen mit Holz

Wenn du in deinem Haushalt mit Holz heizt, solltest du wissen, was du tust. Gerade in der Übergangszeit, wenn du den Kaminofen anzündest, sind folgende Dinge zu beachten:

  • Den besten Heizwert bei Holz haben Laubbäume, wie Eiche (2300kWh je Raummeter), Weißbuche (2200kWh), Rotbuche, Esche, Robinie und Birke (je 2100kWh).
  • Nadelbäume, wie Kiefer und Lärche hingegen, bringen es nur auf 1700 kWh je Raummeter.
  • 3 Dinge brauchen Feuer: Hitze, Brennstoff und Sauerstoff. Deshalb sollte immer das Verhältnis zu einander stimmen. Holz brennt ideal, wenn du eine lange gelbe Flamme siehst.
  • Anzünden: Luftschieber voll aufmachen, Anfeuerholz z.B. Fichte oder Tannenholz anzünden und Brennraum schließen.
  • Wenn genügend Glut entstanden ist, kannst du die großen Holzscheite nachlegen, aber nur so viel, wie vom Ofenhersteller empfohlen.
  • Das Holz soll mit einer langen gelben Flamme brennen, deshalb kannst du jetzt den Luftschieber etwas zuschieben.
  • Am Ende des Heizens, in der Ausbrandfasse, darfst du den Luftschieber nicht komplett schließen, da sich sonst Kohlenmonoxid bilden kann. An einer langen gelben Flamme siehst du wieder den richtigen Ausbrand.
  • Achte auch auf die Umwelt und den Co2 Ausstoß! Deshalb verwende deinen Ofen nicht als Müllverbrenner.
  • Viele Holzöfen kann man auch mit Holzbriketts heizen.

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