Archiv für die Kategorie „Wasser sparen“
Der neue Trend – trocken baden und Wasser sparen
Wie das funktioniert?
Man nehme 2 kleine Kinder und stecke sie mit der Kleidung in die leere Badewanne. Dann spielt man mit den Kindern so als ob Wasser in der Badewanne wäre.
Das ist nicht nur lustig, sondern spart dir jede Menge Wasser und Energie.
O.K., Spass beiseite. Wenn du wirklich im Haushalt Wasser sparen möchtest, dann guck mal auf meine älteren Artikel:
7 einfache Ideen für erfolgreiches Wasser sparen im Haushalt
Wie du deine Wasserkosten gezielt berechnen kannst
2. Wasserspartipp: Wasser sparen im Bad / Dusche
Warum ich diesen Artikel überhaupt schreibe hat aber einen anderen Grund, denn vor Kurzem habe ich über eine gratis Domainweltkarte von United Domains berichtet. Erstens habe ich noch eine Karte bekommen und zweitens gibt es noch einen Wettbewerb, der da lautet: Die besten Fotos werden auf der Webseite von United Domains veröffentlicht.
Deshalb wollte ich ein witziges Foto passend zu meiner Webseite machen. Thema: Familie mit Kindern und Geld sparen.
Leider haben meine 2 Gauner nicht mitgespielt und deshalb ist kein Einzelbild, sondern eine Kollage entstanden.
Armaturen-Wasserspar-Set jetzt zum Diskonter Preis
Am Montag den 19.01.2009 gibt es bei Lidl in Österreich Wassersparstrahler und Durchflussbegrenzer im Set um 6,99 Euro. Im Sparset enthalten sind noch Ersatzdichtungen und ein Kunststoffschlüssel zum Tauschen der Wassersparstrahler.
Aufgrund der begrenzten Mengen ist es ratsam sich gleich am frühen Morgen das Wasserspar-Set zu besorgen.
Eine Anleitung zum Tauschen der Sparstrahler findest du hier:
1. Wasserspartipp: Wasser sparen beim Waschbecken
2. Wasserspartipp: Wasser sparen im Bad / Dusche
7. Wasserspartipp, was jeder von klein bis groß im Haushalt übers Wasser sparen wissen muss
5 Top Tipps zum Energie sparen – Blogparade
Stefan Brandt veranstaltet mit seinem Blog Brandt-Net eine Blogparade zu dem Thema „5 Top Tipps zum Energie sparen“. Ich möchte mich an der Blogparade beteiligen und dir hier ausführlich meine 5 besten Praxis Tipps zur Energieeinsparung beschreiben.
Energie sparen Tipp 1 – LED (= light emitting diode)
Diese Leuchtdioden, wie man sie auch nennt, haben einen sehr geringen Stromverbrauch und eine extrem lange Lebensdauer (20.000 bis 50.000 h) . Die Lichtqualität hat noch etwas Aufholbedarf. Derzeit kannst du LED´s nur als Schreibtischlampe, Ganglicht, Weihnachtsbeleuchtung oder indirekte Beleuchtung verwenden.
Gerade jetzt kurz vor Weihnachten solltest du eine LED-Weihnachtsbeleuchtung verwenden, denn der Stromverbrauch liegt nur bei 3 bis 11 Watt. Weihnachtsbeleuchtungen mit kleinen Glühlampen verbrauchen mindestens 20 Watt und mehr, manche sogar über 75 Watt. (Siehe Leise rieselt das (Strom-)Geld – in die falschen Taschen)
Du bekommst LED´s in Glühlampenform (E27 Gewinde) und seit Kurzem auch in Stabform, wie bei Leuchtstofflampen. Die Ersatzglühlampe in LED-Bauweise verbraucht ca. 6 Watt, was einer 40-Watt-Glühlampe entspricht.
Ich verwende in einem meiner Vorräume 6 LED Spot Leuchten mit einer Leistung von ca, 1,5 Watt je Stück. Das Licht ist zwar nicht so stark wie bei einem Halogenspot mit 20 Watt, aber für den Vorraum mehr als ausreichend. Bei 6 Halogenleuchten wären das 120 Watt, meine LED Spots haben einen Gesamtverbrauch von 9 Watt.
Zum Vergleich: Der Jahresstromverbrauch bei 1000 Stunden beträgt bei den Spots mit 120 Watt 21,6 Euro, und bei den LED´s nur 1,62 Euro. (0,18 € pro kWh)
WOW was für eine Effektivität!
LED Leuchten kosten zwar in der Anschaffung um einiges mehr, haben dafür aber eine Lebensdauer von 20.000 bis 50.000 Stunden (je nach Hersteller). Ich habe verschiedene Hersteller ausprobiert, das beste Preisleistungsverhältnis haben die Spot LED von Paulmann. (Gibt es im Baumarkt und kosten ca. 7.- Euro)
Übrigens: Gerade kleine Kinder brauchen oft beim Schlafen ein Nachtlicht. Alternativ zu den Kindernachtlampen mit kleinen Glühbirnen, kannst du eine LED-Lampe verwenden.
Mehr Tipps zum Sparen bei der Beleuchtung:
Vorsicht! – Sie kommen immer wieder, die heimlichen Stromdiebe zu Weihnachten
Die Wahrheit über Energiesparlampen, und was du unbedingt wissen musst
Energie sparen Tipp 2 – Warmwasser sparen im Bad / Dusche
Die schnellste Methode warmes Wasser im Bad zu sparen ist der Umstieg von der Badewanne in die Dusche. Ein Vollbad verbraucht ca. 150 – 200 Liter Wasser, eine Dusche hingegen nur 40-50 Liter. Außerdem ist die Energie für die Warmwasseraufbereitung beim Baden 3-mal so hoch.
2 gute Mittel gegen den Warmwasserverbrauch in der Dusche ist entweder der Einbau von einem Durchflussbegrenzer oder der Tausch des Duschkopfes gegen einen Spar-Duschkopf. Ein Sparduschkopf kostet 30 bis 100.- Euro, ein Durchflussbegrenzer nur ca. 2,50 Euro, beides kannst du im Baumarkt erwerben. Infos findest du auch bei www.neoperl.de
Hier findest du meine Montage Anleitung:
2. Wasserspartipp: Wasser sparen im Bad / Dusche
Mehr Spartipps zum Wasser sparen:
7 einfache Ideen für erfolgreiches Wasser sparen im Haushalt
Wie du deine Wasserkosten gezielt berechnen kannst
Energie sparen Tipp 3 – beim Heizen sparen mit der richtigen Temperatur
Am schnellsten und einfachsten kannst du bei deinen Heizkosten sparen, wenn du die Temperatur in deinen Räumen senkst. Ich finde, man muss im Winter nicht in der kurzen Hose oder mit dem kurzen T-Shirt im Zimmer sitzen. Besser ist es die Temperatur etwas hinunterzudrehen und lieber mal einen Pullover anzuziehen.
Eine Faustregel besagt: 1 °C weniger spart dir 6 Prozent an Heizkosten.
Folgende Raumtemperaturen habe ich in meinen Räumen:
- Schlafräume 16-18 °C
- Wohnräume/Küche 18-22 °C
- Bad 20-24 °C
- Diele/Flur/Vorraum 12-16 °C
- Kinderzimmer 20-22 °C
Natürlich musst du selber herausfinden, bei welcher Temperatur du dich wohlfühlst. Ich habe festgestellt, wenn die Luftfeuchtigkeit in meinen Wohnräumen bei etwa 50 Prozent liegt, dann fühle ich mich auch bei 21 °C wohl.
Meinst du jetzt 18 °C, ist beim Schlafen für Kinder viel zu kalt? Ein Kinderarzt und eine Kinderkrankenschwester haben mir die Information gegeben, dass für Kinder 18-20 °C beim Schlafen ausreichen. Meine Kinder, und ich, schlafen bei 18 °C viel besser und ruhiger, als bei 22 °C.
Nachts solltest du die Temperatur nur um maximal 3 °C absenken (spart bis zu 20 Prozent). Mehr sollte es aber nicht sein, denn sonst brauchst du wieder mehr Energie um die Räume aufzuheizen.
Tagsüber, wenn keiner zuhause ist, kannst du die Raumtemperatur bis maximal 3 °C absenken.
Wenn du im Urlaub bist, kannst du die Temperatur auf 15 bis 16 °C absenken.
Achtung: Immer alle Türen zu den einzelnen Räumen schließen. Warum? Es dringt sonst feuchte Warmluft in die kälteren Räume. Dabei kann es vorkommen, dass die Warmluft an kälteren Wänden oder einem Fenster kondensiert, und das kann Schimmelpilz zur Folge haben.
Mehr Infos zum Heizkosten senken:
Wie kann ich Heizkosten sparen – denn der nächste Winter kommt bestimmt
Spartipps zum Heizkosten senken findest du auch in meinem gratis Report „Geld sparen im Haushalt“
Mit der Kellerdämmung Heizkosten senken
Gratis Ratgeber – heizen mit Holz
Energie sparen Tipp 4 – beim Kühlen Strom sparen
Der Energieverbrauch eines Kühlschranks hängt stark von der Umgebungstemperatur ab. Deshalb sollte der Kühlschrank niemals neben dem Herd, einer Heizung oder im direkten Sonnenlicht stehen. Falls er doch neben dem Herd steht, kannst du eine Isolierplatte zwischen Herd und Kühlschrank montieren.
Wenn du eine Gefriertruhe besitzt, dann sollte der Aufstellungsort, wenn möglich, am kühlsten Ort im Haus stehen. (z. B. Keller) 1 °C Umgebungstemperatur weniger spart 6 % Stromkosten im Jahr. (Gilt auch für den Kühlschrank)
Kühlschrank und die Gefriertruhe 2-Mal im Jahr abtauen, dann kühlen sie wieder effektiver, als mit einer dicken Eisschicht.
Die Kühlgeräte sollten einen Mindestabstand von 5 bis 10 cm zur Rückwand haben, weil dann der Wärmeaustausch besser funktioniert. Zweimal im Jahr darfst du auch den Wärmetauscher an der Rückseite deines Kühlschranks mit einem Staubsauger absaugen. Zu viel Staub wirkt wie eine Isolierschicht, aber vorher den Stecker ziehen.
Dein Kühlschrank sollte auch mal Urlaub machen. Deshalb rechzeitig vor deinen Ferien abtauen.
Das A und O im Kühlschrank ist die Ordnung, denn das erspart dir das Suchen von Lebensmitteln. Je länger die Kühlschranktür offen ist, desto mehr erwärmt sich der Innenraum und dann braucht er wieder mehr Energie.
Die Kühlschranktür immer nur kurz öffnen.
1 Mal im Jahr gehört die Gummidichtung deines Kühlschrankes auf Dichtheit überprüft. Am besten abends eine Taschenlampe einschalten und in den Kühlschrank legen. Im Dunkeln siehst du dann, ob aus dem Gerät ein Licht scheint. Sollte ein Licht zu sehen sein, dann rentiert sich der Tausch der Gummidichtung auf jeden Fall. Das Wechseln dauert ca. 30 Minuten.
Die Türgummidichtung deiner Kühlgeräte sollte jährlich 1-mal gereinigt und mit etwas Talkpuder eingerieben, werden. Der Gummi bleibt dann geschmeidig und dichtet besser.
Warme Speisen immer vorher auf Zimmertemperatur abkühlen lassen und dann erst in den Kühlschrank stellen.
6 bis 8 °C Kühlschranktemperatur und -18 °C Gefriertemperatur reichen völlig aus. Mit der niedrigsten Stufe werden diese Temperaturen erreicht, zur Kontrolle kannst du auch ein Kühlschrankthermometer verwenden. Jedes Grad weniger Temperatur verbraucht ca. 10 Prozent mehr Strom.
Sparen extrem: Im Winter kannst du in sehr kalten Nächten Kühlakkus oder 1,5 Liter Pet Flaschen gefüllt mit Wasser ins Freie stellen. Am Morgen dann die Akkus oder die gefrorenen Flaschen in den Kühlschrank ins oberste Fach geben. So kannst du die Winterkälte gratis nutzen.
Neukauftipps: Pro Person solltest du bei einem Kühlschrank 50 Liter Nutzinhalt rechnen, d. h., bei einer 4 köpfigen Familie genügt ein 200-Liter-Kühlschrank.
Ein Kühlschrank hat eine Betriebsdauer von 15 Jahren, deshalb lohnt sich die Anschaffung eines A+ (A++) Kühlschranks. Durch den niedrigeren Stromverbrauch rechnet sich der Mehrpreis nach ein paar Jahren. (Der Strom wird schließlich jährlich auch noch teurer)
Mehr Tipps zum Strom sparen:
Wie kann man Strom sparen – 5 Stromspartipps für deine Haushaltsgeräte
Die heimlichen Stromräuber – wie man sie erkennt und beseitigt
Energie sparen Tipp 5 – Spritsparen mit der Schubabschaltung (Gang rein)
Der Motor braucht im Leerlauf Sprit, dagegen brauchen Fahrzeuge mit Einspritzanlage im Schubbetrieb gar keinen Kraftstoff. Im Schubbetrieb ist ein Fahrzeug zum Beispiel, wenn du bergab fährst und vom Gas weg gehst (es wirkt die Motorbremse). Der Schwung des Fahrzeuges hält den Motor am Laufen. Wenn du einen Bordcomputer im Auto hast, kannst du das ganz leicht prüfen. Es wird beim aktuellen Verbrauch null anzeigt.
Die Schubabschaltung kannst du nicht nur beim Bergabfahren nutzen, sondern auch bei Ampeln, Kreuzungen, auf der Landstraße und sogar auf der Autobahn.
Wenn du dich einer Ortseinfahrt näherst, solltest du nicht 100 km/h bis zur Ortstafel fahren und dann stark bremsen. Die bessere Variante wäre, schon circa 400m vor dem Ortsschild vom Gas zu gehen, nicht auszukuppeln und rollen lassen, sondern mit der Motorbremse langsam in den Ort hineinrollen und gegebenenfalls bremsen.
Gleiches gilt für die Autobahn. Bei 130 km/h etwa in der Höhe des 500-m-Ausfahrtschildes vom Gas gehen. Der Wagen rollt dann mit circa 100 km/h auf der Ausfahrtspur und man hat dann noch genügend Schwung für die Ausfahrtskurve. So kannst du ca. 1 bis 2 km ohne Kraftstoffverbrauch fahren.
6 Tipps zum Spritsparen beim Fahren findest du in meinem gratis Report: Geld sparen im Haushalt – “Die 7 pfiffigsten Spartipps, mit denen du schnell und einfach, mehr Geld in der Haushaltskasse hast”
Wie du deine Wasserkosten gezielt berechnen kannst
Ich habe vor Kurzem eine interessante Webseite zum Berechnen der Wasserkosten gefunden. Auf dieser Webseite kannst du auch ausrechnen, wie viel Geld du mit einer Regenwasseraufbereitung sparen kannst.
Zum Wasserkosten berechnen hier klicken!
P. S. Man kann auch den jährlichen Wasserverbrauch im Bad berechnen lassen. Gleichzeitig wird die maximal mögliche Wassereinsparung pro Jahr angezeigt.
Noch mehr Wasserspartipps findest du hier:
7 einfache Ideen für erfolgreiches Wasser sparen im Haushalt
7. Wasserspartipp, was jeder von klein bis groß im Haushalt übers Wasser sparen wissen muss
Zum Schluß meiner 8-teilligen Wasser sparen im Haushalt Serie möchte ich nicht nur Wasserspartipps, die jeder wissen muss, sondern auch eine kurze Zusammenfassung darüber geben.
- Bein Zähneputzen nie den Wasserhahn laufen lassen, sondern einen Zahnputzbecher verwenden.
- Beim Einseifen der Hände, oder beim Einseifen unter der Dusche, immer das Wasser abdrehen.
- Beim Rasieren sollte man das Wasser auch nicht laufen lassen.
- Anstatt zu baden besser auf ´s Duschen umsteigen, denn das spart die 3-4 fache Menge einer Badewanne.
- Für extreme Sparer: nimm beim Duschen eine wasserdichte Zeitschaltuhr mit und versuche in weniger als 3 Minuten fertig zu sein (macht ein Freund von mir).Ich mache es persönlich nicht, da ich gerne etwas länger dusche, trotzdem spare ich Wasser durch einen Wassersparduschkopf.
- Auf allen Wasserhähnen einen Wassersparperlator montieren, in der Badewanne ist er aber nicht notwenig, denn beim Baden dauert es zu lange, bis die Badewanne voll ist. Jedoch gehört beim Brauseschlauch der Badewanne ein Durchfluss-Reduzierer montiert.
- Beim Duschschlauch entweder einen Durchfluss-Reduzierer montieren, oder einen Wassersparduschkopf.
- Regenwasser zum Gießen der Pflanzen sammeln.
- Im Garten die Pflanzen nur abends bewässern.
- Geschirr nie vorwaschen, sondern direkt in die Geschirrspülmaschine geben.
- Gemüse und Co. in einer Schüssel waschen, und das Wasser dann zum Gießen der Pflanzen verwenden.
- Bei Waschmaschine und Co. immer Sparprogramme verwenden.
- Toilettenspülkasten mit einer meiner 4 Methoden sparsamer machen.
Hier nochmals die Liste aller Wasserspartipps:
Einleitung zum Wasser sparen im Haushalt
1. Wasserspartipp: Wasser sparen beim Waschtisch
2. Wasserspartipp: Wasser sparen im Bad / Dusche
3. Wasserspartipp: Wasser sparen in der Küche
4. Wasserspartipp: Wasser sparen am Klo
5. Wasserspartipp: Regenwassernutzung
6. Wasserspartipp: Waschmaschine und Co
7. Wasserspartipp, was jeder von klein bis groß im Haushalt übers Wasser sparen wissen muss
Viel Erfolg beim Wasser sparen im Haushalt!
Was meinst Du zu meinen Tipps? Habe ich was vergessen? Schreib doch einfach in den Kommentarbereich.
6. Wasserspartipp: Waschmaschine und Co.
Heute möchte ich ein paar Anregungen geben, wie man im Haushalt, bei der Waschmaschine und der Geschirrspülmaschine, Wasser und Geld sparen kann.
- Verzichte bei der Waschmaschine auf die Vorwäsche, denn die Wäsche wird trotzdem sauber (außer bei extremer Verschmutzung) und spart nicht nur 5 – 8 Liter Wasser, sondern auch 0,2 bis 0,6 kWh Energie.
- Verwende bei Waschmaschine und Geschirrspülmaschine immer die Sparprogramme, spart auch Strom und wird genauso sauber.
- Wenn ich bei meiner Geschirrspülmaschine die Spartaste verwende, ist der Waschvorgang nach 45 Minuten beendet, anstatt erst nach 2 Stunden, und das Geschirr wird genauso sauber wie beim Standardprogramm. Übrigens verwende ich bei meiner Geschirrspülmaschine nur den halben Calgonit Reinigungstabs. Reinigt genauso gut wie ein ganzer Tab, spart aber jede Menge Tabs und Geld, und schont auch noch die Umwelt. Ich schneide den eingepackten Tab dazu einfach mit einem Stanleymesser (Teppichmesser) in der Mitte auseinander.
- Geschirr nicht unter fließendem Wasser vorspülen, sondern grobe Essensreste entfernen und dann ab in die Geschirrspülmaschine.
- Neue Geschirrspülmaschinen brauchen weniger Wasser, als man für das Spülen per Hand benötigt. (ca. 10 bis 14 Liter Wasser verbraucht meine Geschirrspülmaschine)
- Waschmaschine und Co. immer vollgefüllt einschalten.
- Manche Maschinen haben sogenannte ½ Tasten für die halbe Beladung, diese Funktion spart aber nur etwa 15 Prozent Wasser und Strom, und nicht wie angenommen 50 Prozent. (Jede Waschmaschine oder Geschirrspülmaschine hat nämlich einen Grundbedarf an Wasser und Strom.)
<– 5. Wasserspartipp: Regenwassernutzung
7. Wasserspartipp, was jeder von klein bis groß im Haushalt übers Wasser sparen wissen muss –>
5. Wasserspartipp: Regenwassernutzung ist gratis und du kannst damit die Umwelt schonen und gleichzeitig Geld sparen.
Die einfachste und kostengünstigste Weise Regenwasser zu sammeln, ist ein Fass unter die Dachrinne zu stellen. Wenn das nicht möglich ist, weil das Fallrohr der Dachrinne direkt in den Kanal geleitet ist, kannst du das Fallrohr aufschneiden und eine Regenklappe einbauen.
Wichtig: die Schnittstellen mit einer geeigneten Farbe streichen, damit diese Stellen nicht zu rosten beginnen. (Kommt natürlich darauf an aus welchen Material das Fallrohr besteht) Dazu stellst du noch eine sogenannte Regentonne und fertig ist deine Wasserversorgung für den Garten.
Zugegeben, diese Lösung auf dem Bild sieht nicht sehr elegant aus, aber es funktioniert. Gesamtkosten: Behälter ca. 25,- Euro, Regenklappe ca. 20.- Euro, alles wurde im Baumarkt gekauft, Regenklappe und Regenzisternen kann man auch bei Ebay ersteigern.
Vorteil: kann man selber machen und kostet nicht sehr viel.
Nachteil: dieses Wasser veralgt sehr schnell und die Entnahme des Wassers ist nicht so einfach, wobei es aber Zisternen mit Wasserhahn gibt, oder man kauft sich eine Tauchpumpe.
Im Baumarkt bekommt man heutzutage schon modernere und schönere Lösungen, als wie auf dem Foto abgebildet.
Es gibt auch umfangreichere Anlagen, welche mit Pumpe und Verteilern für die Toilettenspülung, die Waschmaschine und die Bewässerung im Garten ausgestattet sind. Da die Kosten sehr hoch sind (z. B. kostet eine 6000 Liter Zisterne inkl. Aushub, Montage und Installation innerhalb des Gebäudes 5000.- bis 5500.- Euro) amortisiert sich so eine Regenwasseranlage erst nach 20 Jahren. Wenn man ein neues Haus baut, sollte es aber trotzdem eine Überlegung Wert sein. Mehr Infos auf www.mall.info
Vorteil: das Wasser wird gefiltert, deshalb kann man es auch für die Waschmaschine und die Toilettenspülung verwenden, durch eine integrierte Pumpe kann man mit dem Wasser auch sehr gut gießen und Auto waschen.
Nachteil: kann nur von einem Fachbetrieb installiert werden, da die Installation sehr aufwendig ist und sich, aufgrund der hohen Kosten, erst nach 20 Jahren amortisiert.
Mehr Infos zur Regenwassernutzung gibt es auch auf www.fbr.de und www.platzregen.info
Noch ein paar Wasserspartipps zum Schluss:
- Pflanzen im Garten sollte man prinzipiell nur Abends gießen, sonst verdunstet zu viel Wasser.
- Wasser zum Waschen von Gemüse, Obst oder Salat auch zum Pflanzengießen verwenden.
- Ein großer Vorteil von Regenwasser ist, das es einen sehr geringen Kalkgehalt hat, und man sauberes Regenwasser sehr gut anstatt destilliertem Wasser für das Dampfbügeleisen verwendet kann.
4. Wasserspartipp: Wasser sparen am Klo
Die Toilettenspülung verbraucht pro Tag durchschnittlich 40 Liter Trinkwasser, deshalb ist auch hier ein großes Sparpotenzial möglich. Bei einer alten Toilette fließen so 10 bis 15 Liter pro Spülung durch das Klo, meist würden aber 6 Liter und für das kleine Geschäft sogar nur 3 Liter ausreichen. Wenn du überprüfen, möchtest wie viel Wasser Deine WC-Spülung verbraucht dann kannst du das ganz leicht prüfen:
Eckventil zu drehen, Spühlkastendeckel abnehmen, Wasserstand mit einem Stift markieren, Spühltaste drücken und dann mit einem Messbecher bis zur Markierung wieder auffüllen.
Es gibt 4 Möglichkeiten, wie man den Spühlkasten sparsamer macht:
- Die einfachste Möglichkeit ist zu schauen, ob man bei seinem Spühlkasten, die Höhe des verbleibenden Restwassers einstellen kann oder die Einstellung über das Füllventil möglich ist.
- Die teuerste Möglichkeit ist den alten Spülkasten durch einen Neuen Sparsamen mit zusätzlicher Spülstopptaste zu ersetzen.
- Bei der billigsten Möglichkeit füllst du 1-2 alte 1,5 Liter Plastikflaschen (vorher Etikett entfernen) mit Sand an, und legst diese in den Spülkasten. Es fließt nicht mehr so viel Wasser in den Spülkasten, und dadurch wird bei jeder Spülung weniger Wasser verbraucht.
- Bei der komfortablen Möglichkeit werden spezielle Einhängegewichte für Spülkästen, die man auch im Baumarkt bekommt, einfach in das Überlaufrohr oder an dem Hebelarm gehängt, dadurch wird der Spülvorgang schneller gestoppt, bzw. nur gespült, solange man den Knopf drückt. Bei unter Putz Spülkästen, ist dieser Einbau nicht möglich. Mehr Infos gibt es auf www.rst-wassersparer.de oder www.neoperl.de
Wenn ein Spülkasten rinnt, dann sollte sofort die Gummidichtung getauscht werden. Ein rinnender Spühlkasten verbraucht pro Tag bis zu 200 Liter Trinkwasser. Die Dichtung befindet sich am Fuß des Überlaufrohres. Der Tausch der Dichtung läuft wie folgt ab: Eckventil zu drehen, Spühlkastendeckel abnehmen, Bedienhebel abbauen (meist nur herausziehen), Überlaufrohr mit leichtem Dreh rausnehmen, die Gummidichtung (meist schwarz) sitz am unteren Ende. Es gibt verschiedene Dichtungsgrößen, deshalb würde ich beim Einkaufen einer neuen Dichtung die Alte als Muster mitnehmen.
3. Wasserspartipp: Wasser sparen in der Küche
Auch in der Küche kann man je nachdem welche Armatur man in der Spüle hat, entweder einen Wassersparstrahler oder eine eigene Wasserspararmatur verwenden. Die Montage einer Wasserspararmatur für die Küche ist genauso einfach wie bei einer Dusche.
Wenn du eine Geschirrspülmaschine besitzt, dann brauchst du das schmutzige Geschirr nicht vorher unter fließenden Wasser vorspülen, es genügt die groben Speisereste vom Geschirr zu entfernen. Eine voll beladene Geschirrspülmaschine braucht weniger Wasser als das waschen per Hand. Es ist nicht Notwendig die Funktion Vorwäsche zu aktivieren, das Geschirr wird auch so sauber.
Unter fließendem Wasser sollte man Geschirr nie waschen, sondern Stoppel zu und in der Spüle waschen. Nach dem Kochen ist die Herdplatte noch warm, wenn du diese Restwärme nützt und einen Topf mit Wasser aufstellst, kannst du dieses Wasser zum abwaschen verwenden. Damit sparst du Energie für die Warmwasser Erzeugung.
Obst und Gemüse nicht unter fließendem Wasser waschen. Besser ist es Obst und Co. ein paar Minuten in einer mit Wasser gefüllten Schüssel einweichen lassen, es lässt sich dann besser reinigen. Das Wasser kann man dann auch zum gießen nehmen.
2. Wasserspartipp: Wasser sparen im Bad / Dusche
Die schnellste Methode Wasser im Bad zu sparen ist der Umstieg von der Badewanne in die Dusche. Ein Vollbad verbraucht ca. 150 – 200 Liter Wasser, eine Dusche hingegen nur 40-50 Liter. Außerdem ist die Energie für die Warmwasseraufbereitung beim Baden 3 mal so hoch.
2 gute Mittel gegen den Wasserverbrauch in der Dusche ist entweder der Einbau von einem Durchflußbegrenzer, oder der Tausch des Duschkopfes gegen einen Spar-Duschkopf. Ein Sparduschkopf kostet 30 bis 100.- Euro, ein Durchflussbegrenzer nur ca. 2,50 Euro, beides kannst du im Baumarkt erwerben. Mehr Infos gibt es auch bei www.neoperl.de
Zur Montage benötigst du einen Gabelschlüssel Nr. 19, oder eine Rohrzange und ein Tuch:
Montage Spar-Duschkopf:
Zum Schluss den Schlauch auf den neuen Spar-Duschkopf nach rechts raufdrehen.
Montage Durchflussbegrenzer:
Zum Schluss den Schlauch wieder nach rechts raufdrehen.
<–1. Wasserspartipp: Wasser sparen beim Waschbecken
3. Wasserspartipp: Wasser sparen in der Küche –>


















