Weihnachten im Schuhkarton

Heute geht es ausnahmsweise nicht um´s Geld sparen im Haushalt, sondern um einen guten Zweck! Eine Charity Aktion für Kinder, die wenig haben und Weihnachten ohne Geschenke auskommen müssen.

Mir ist dabei wichtig nicht immer nur über diese Dinge zu reden oder zu schreiben, wie es sehr viele Menschen machen, sondern auch selbst zu handeln. Ich habe mich selbst an dieser Aktion beteiligt, weil ich finde, dass Kinder für ihre Lebenssituation nichts können.

Wenn du heuer etwas kleinere, oder 1 bis 2 Geschenke weniger für deine Kinder, Familie oder Freunde kaufst, dann spürst du die 20.- bis 30.- Euro, die so ein Schuhkarton mit Geschenken kostet, gar nicht. Es ist für dich lediglich eine Geldumverteilung, mit der du ein Kind auf dieser Welt glücklicher machen kannst.

Ich persönlich mache es bei meinen Kindern heuer so, ich kaufe für jeden meiner Söhne ein Geschenk weniger und spende dieses Geld dafür für einen guten Zweck.

Beteilige dich doch auch noch an dieser Aktion, und spüre das tolle Gefühl etwas Gutes getan zu haben.

Und so einfach geht´s:

  • Schuhkarton mit Geschenkpapier bekleben
  • Füllen mit allem, was Kindern Freude macht (aber nur neue Sachen)
  • Hier findest du die genaue Packanleitung
  • Bis 15. November 2009 zur Sammelstelle bringen (plus 6.- Euro für den Transport und die Abwicklung)

Mehr Infos findest du hier: Geschenke der Hoffnung

Und so sieht mein Schuhkarton aus …..

Charity Aktionen für Kinder

10 Comments

  • Beobachter

    Reply Reply 2. November 2008

    Es gibt nicht wenige Hilfsorganisationen, die von diesen Aktionen abraten.
    Folgende Gründe sprechen dagegen:
    – Vernichtung der Händler vor Ort durch die Warengeschenke
    – falsche Produkte
    – Wünschewecken bei den Kindern („Goldener Westen“)
    – Heranzüchten der nächsten Flüchtlingswellen
    – viele können mit Weihnachten gar nichts anfangen (Islam, Buddhismus)

    Deshalb besser Geld an vernünftige Hilfsorganisationen spenden, die mit diesem Geld vor Ort Hilfe zur Selbsthilfe geben.

  • admin

    Reply Reply 2. November 2008

    Sehr gute sachliche Argumente, nur glaube ich kaum, dass bei Kindern deshalb ein Wünschewecken entsteht. Jeder der Kinder hat kennt die leuchtenden Augen und die Freude wenn sie z. B. zu Weihnachten bei der Bescherung etwas geschenkt bekommen. Gerade Kindern, denen es nicht so gut geht, würden sich doch über ein „Weihnacht´s“ – „Geschenk“ freuen.

    O. K. es gibt viele andere Religionen, aber egal welche Religion ein Kind hat, ein Geschenk bleibt ein Geschenk, dabei ist der Grund doch egal. Bei uns ist halt zu der Zeit Weihnachten. Ich bin der Meinung, dass ein Kind in so einer Situation eher glaubt, da gibt es jemanden auf dieser Welt der denkt an mich.

    Und heranzüchten neuer Flüchtlingswellen durch Geschenke kann ich mir kaum vorstellen, das hat schon andere Gründe.

    Wenn jemand falsche Produkte dazu einpackt, dann liegt es aber an einem selbst. Es gibt aus diesem Grund eine Empfehlung darüber was man schenken soll oder was nicht.

    Über die Vernichtung der Händler vor Ort kann ich wenig sagen, darüber habe ich zu wenig Infos. (Da kannst du wahrscheinlich recht haben)

    Die Überlegung lieber eine Geldspende zu machen hat natürlich auch seine Berechtigung. Wer sich unsicher ist, soll eine Geldspende tätigen.

  • Diana Molnar

    Reply Reply 3. November 2008

    Die häufigste Kritik gegen „Weihnachten im Schuhkarton“, ist die, dass die Aktion entwicklungspolitisch nicht nachhaltig sei. Man überlege mal: da gibt jemand 20 – 30 EURO für ein Geschenk aus, legt noch 6,- EURO oben drauf und das Ganze mal 470.000 … – wie vielen Blinden (Kindern) könnte man mit dem Geld die Augen öffnen? Wie vielen Analphaten das Lesen, Schreiben und Rechnen beibringen? Wie viele Hütten könnte man damit bauen etc.? In der Tat – wäre dieses Geld nicht besser angelegt bei sinnvolleren Projekten … gesetz den Fall, es käme dann auch tatsächlich zusammen?
    Ich frage mich immer, warum die Kritiker so auf dieser Aktion rumreiten? Warum machen Sie nicht gegen weit „sinnlosere“ Aktivitäten mobil: Wäre es nicht sinnvoll, mal auf eine Schachtel Zigartten zu verzichten oder zwei? Oder einen Gang ins Kino? Oder ein Abendessen im Ristorante? oder einmal mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zu fahren? Und dieses Geld kann dann gerne dafür investiert werden, um z. B. bei „Geschenke der Hoffnun e.V.“ Waisenkindern in Moldawien die vorberufliche Ausbildung zum Schreiner, Schuhmacher oder zur Näherin zu ermöglichen. Oder für einmalige 60 EURO einen Wasserfilter im Sudan zu finanzieren, der ein Leben lang hält. Oder für 25,- EURO Waisenkinder in Thailand, Indien und Kambodscha einen Monat lang zu ernähren. Oder einfach nur einmal im Leben einem Kind in Not eine unvergessliche Freue zu bereiten – denn Schenken ist in jeder Kultur bekannt, auch wenn der Hautpanlass in unserer Hemisphäre ein Geburtstag oder eben Weihnachten ist.
    Auf die übrgen Argumente brauche ich als verantwortliche Projektleiterin für den deutschsprachigen Raum nicht weiter einzugehen, das hat „admin“ bereits einleuchtend getan.
    Nur eine Frage bleibt noch offen:
    Wäre es nicht sinnvoller, die Geschenke im Land einzukaufen und die heimische Wirtschaft zu fördern? Wirklich? Denken Sie mal weiter: 470.000 Geschenke in 18 Ländern – in welchem Wert? 10 EURO? 20 EURO? 30 EURO? – Gesetzt den Fall es gäbe die 470.000 Spender, die glauben, dass das funktioniert und den unbestechlichen Menschen / das unbestechliche Kommitte, der / die mit diesem Finanzvolumen Geschenke, einschließlich Schuhkartons und Geschenkpapier im jeweiligen Land einkaufen würde und ein Verteilnetz von hunderten verteilender Kirchengemeinde betreuen würde – würden diese den Inhalt tatsächlich nur bei einheimischen Anbietern finden, oder nicht (auch) bei ausländischen Investoren? Ich halte diese Übertragung schlicht für nicht durchführbar – zumindest nich in dieser Größenordnung.
    Wenn Sie der Ansicht sind, (Weihnachts)-Geschenke für Kinder in Not sind reine Vergeudung – dann freuen wir (oder andere Hilfsorganisationen) uns, dass Sie ihre Sparmßnahmen zugunsten der Unterstützung unserer (ihrer) weiteren Projekte einbringen.
    Diana Molnar
    Projektleiterin „Weihnachten im Schuhkarton“
    Leitungsteam „Geschenke der Hoffnung e. V.“

  • Sabine

    Reply Reply 21. Mai 2009

    Werde ich gleich mal Twittern

  • Püsching

    Reply Reply 12. November 2010

    Hallo, ich weiß nicht so recht was ich von folgenden Kritikpunkten halten soll. Hat die ein oder der andere Organisation angst, dass man kein Geld spendet, wenn man an dieser Aktion mitmacht? Das sie zu kurz kommt?
    Zu den einzelnen Punkten:
    Vernichtung der Händler vor Ort durch die Warengeschenke – auch ohne die Geschenke würden die Händler nicht mehr Umsatz machen, da die Geschenke an Hilfbedürftige gehen, denen das Geld für Konsum fehlt.
    Falsche Produkte – nicht ohne Grund ist eine Geschenkemempfehlung auf dem Flyer und ein Aufkleber für die Altersgruppe und wer so ein Karton packt, macht sich schon Gedanken dazu, dass weiß ich aus eigener Erfahrung
    – Wünschewecken bei den Kindern (”Goldener Westen”)- Ich bin in Ostdeutschland groß geworden. Wenn ich ich so ein Westpaket bekommen habe, war schon was besonderes, trotzdem hat es uns nicht geschadet. Ich kann mich immernoch an unsere strahlenden Augen erinnern und wie wir diese besonderen Geschenke gehütet haben. Wir sind trotzdem bescheiden geblieben. Außerdem sollten Kinder nicht Träume und Wünsche haben, um sich weiter entwickeln zu können? Ziele, um sich irgendwann mal selbst aus dem Leid entfesseln zu können?
    – Heranzüchten der nächsten Flüchtlingswellen – Nicht Geschenke machen Flüchtlingswellen, sondern die Medien, Menschenhändler, Kriege, Menschen, die falsche Versprechungen machen.
    – viele können mit Weihnachten gar nichts anfangen (Islam, Buddhismus) – Muss man nur zu Weihnachten schenken? Jedes Kind freut sich über ein besonderes Geschenk.

    Ich mache jetzt zum dritten Mal bei der Aktion mit, mir macht es eine Freude, dieses Paket zu packen und mir vorzustellen, wie das Kind es öffnet, die strahlenden Kinderaugen. Hilforganisationen, die Geldspenden erwarten, da gibt es viele, doch das ist was besonderes, denn ich bestimme, was mit meinem Geld passiert und weiß in welches Land die Kartons geschickt werden. Anstatt Kritik zu üben und sich gegenseitig schlecht zu machen, sollten die Organisationen sich unterstützen und nicht gegeneinander arbeiten. Denn sonst sind sie nicht besser als die Menschen, die zum Leid anderer beigetragen. haben.

  • admin

    Reply Reply 15. November 2010

    @Püsching, du sagst es, genau so sehe ich das auch!

    LG Roland

  • Nicole

    Reply Reply 7. Dezember 2010

    In der Schule meiner Tochter wurde auch ein Schuhkarton gepackt.Den Gedanken finde ich sehr gut, aber das mit 6-7 Jahren alten Kindern zu besprechen-da halte ich nichts von…in der ersten Klasse unserer Grundschule wurde ein Zettel rumgegeben, auf welchem die Kinder nach eigenem Ermessen Dinge ankreuzen sollten, die sie verschenken wollten..Da wollte jedes Kind gleich 20 Sachen ankreuzen..was sie auch taten-darauf hin kürzten wir Eltern diese Listen und die Kinder waren enttäuscht und ärgerlich mit uns. Vorher wurde den Kindern noch erzählt, wie sehr die armen Kinder hungern, frieren und leiden. Meine Tochter (6Jahre) weint teils immernoch und weigert sich vernünftig zu essen;weil andere ja nichts haben und sie soviel hat..
    So sehr mich auch diese Hilfsaktion beeindruckt;DAS ist weit über das Ziel hinaus..

  • Leni

    Reply Reply 27. September 2011

    zu dem „beobachter“ hier unter mir kann ich als langjährige aktive kraft vom projekt „wahnachten im schuhkarton“ nur mit kopfschütteln antworten!

    vernichtung der händlich vor ort? nehmen wir zb bulgarien. bei einem mindestlohn von 50€(!!) wird wohl die nachfrage von schokolade und spielsachen nicht besonders groß sein.
    zum thema „falsche produkte“ kann ich auch nur anmerken, dass jeder der lesen kann und sich auf der page von geschenke der hoffnung umsieht oder einen flyer in die hand bekommt ganz schnell weiß was „verboten“ ist.

    das wecken von wünschen und träumen ist in meinen augen nichts schlimmes. was will man diesen kindern denn bitte noch nehmen wenn man ihnen nicht mal mehr ihre intimsten wünsche gönnt! wenn man sich die videos der geschenkübergabe ansieht und kinder sieht die zum ersten mal in ihrem leben ein geschenk bekommen dann hat sich dieser punkt ohnehin erledigt!

    hernazüchten der nächsten flüchtlngswelle? – einige der länder wie zb rumänien sind bereits in der eu. wenn sie kommen wollte, wären sie bereits alle hier!

    viele können mit weihnachten nichts anfangen? das ist garkein problem. es ist keine missionierung die durchgeführt wird. in moslimischen ländern wie zb dem kosovo wird vom bibelheft abgesehen und die kinder werden einfach so beschenkt. jedes kind, egal welcher religion es angehört, freut sich über ein geschenk und ist glücklich zu wissen, dass irgendjemand sich gedanken gemacht hat um ihm eine freunde zu bereiten!

    und zu sagen „besser geld an venünftige organisationen zu überweisen…“
    es ist eine bodenlose frechheit weihnachten im schuhkarton als unvernünftig zu dekladieren. immerhin ist es die weltweit größte geschenkaktion und läuft prima seit über 20 jahren und geschenke der hoffnung gibt es bereits seit den 50ern!

    es ist immer besser sich schlau zu machen…

    in diesem sinne wünsche ich euch allen viel spaß beim packen von einem päckchen für ein kind dem etwas freunde sicher nicht schadet!

  • 14maus

    Reply Reply 26. Oktober 2011

    Neulich wollte ich mal wissen, was es so für negative Erfahrungen mit „Weihnachten im Schuhkarton“ gibt und habe leider Folgendes gefunden:

    „Meine Erfahrungen zu Weihnachten im Schuhkarton :

    Ich habe Verwandte in einem ehem.Kriegsland/nicht EU!
    Diese habe ich besucht an Weihnachten 2008!
    In diesem Land gehen nur priviligierte Kinder in Kindergärten.Da der Monatspreis über dem Einkommen von 60% der Bürger liegt.
    In diesen KIGA geht das Kind meiner Verwandten.

    Und Sie fragte mich ob ich mitkomme zur Weihnachtsfeier.Das tat ich und es kam eine riesige Geschenkepalette aus Deutschland Weihnachten im Schuhkarton…..
    Die Kinder durften nehmen soviel Sie wollten.
    Auf meine Nachfrage woher die Sachen sind sagte man jedes Jahr bekommt man das.
    Und diese Kinder und auch die der anderen Einrichtungen sind definitiv nicht ansatzweise bedürftig.
    Die bedürftigen Kinder stehen bei -20°an der Strasse und bekommen nichts,sie müssen betteln und frieren!
    Vielen Dank fürs Zuhören mich ärgert das so ungemein .Das ist definitiv kein Einzelfall!
    Allein mein Neffe schleppte 3 Packete heim.Auch ich sollte welche nehmen.Unglaublich.“

    Insofern spende ich weiter wie gehabt an Terre des Hommes und bin mir sicher, dass das Geld bei sinnvolleren Projekten ankommt und vor allem nachhaltig wirkt!

  • Anja Wetzel

    Reply Reply 8. November 2011

    Liebe 14Maus,

    als Träger von „Weihnachten im Schuhkarton“ sind wir bestürzt, sollte sich das bewahrheiten und mit unserer Aktion in Verbindung stehen. Bitte geben Sie uns doch Bescheid wann und wo (Land / Stadt) das passiert ist. Das müssen wir unterbinden, denn das widerspricht dem Anliegen der Aktion. Wir können aber erst einschreiten, wenn wir nähere Informationen haben. Bitte antworten Sie uns: Schreiben Sie uns eine E-Mail an info@geschenke-der-hoffnung.org oder rufen Sie uns an unter 030 – 76 883 300.

    Zur Erklärung, warum so etwas nicht vorkommen dürfte:

    In den Empfängerländern arbeiten wir mit Kirchengemeinden verschiedener Konfessionen zusammen. Sie wissen, wo die Not am größten ist und ihre Aufgabe ist es, bedürftige Kinder auszuwählen – beispielsweise, indem sie sich an Jugendämter, Polizeibehörden oder soziale Einrichtungen wenden oder indem sie selbst auf Kinder in sozialen Brennpunkten zugehen. Unsere Partner genießen dabei unser vollstes Vertrauen.

    In Einzelfällen kann es vorkommen, dass ein Schuhkarton an ein weniger bedürftiges Kind verteilt wird, z. B. bei Verteilungen in Schulen in sozial schwachen Gebieten. Hier wäre es innerhalb einer Klasse den Kindern gegenüber lieblos zu sagen: „Du bekommst kein Geschenk, weil Deine Eltern besser verdienen, als die von den anderen Kindern.“ Unsere Partner sind jedoch sehr bemüht, solche Situationen möglichst auszuschließen, indem sie z.B. die Kinder zu einer Verteilung in die Stadthalle einladen. Außerdem haben die meisten Empfängerländer strenge Auflagen, wenn es um die direkte Verteilung von Hilfsgütern geht.

    In Moldawien muss z. B.
    • eine Empfängerliste mit Ort eingereicht werden (z. B. „Schule 63 in Chisinau“ – das ist in Moldawien)
    • der Verteiler und die Verteilform muss genannt sein (z.B. Baptistengemeinde XY, Weihnachtsfeier mit Einladung durch die Sozialstation an Kinder aus XY in Stadthalle XY am … Datum …)
    • außerdem muss die Bedürftigkeit der Kinder nachgewiesen werden (z. B. Kinder laut Sozialhilfeliste des Amtes XY)
    • es muss angegeben werden, dass bzw. wie viele der Empfängerkinder zum ersten Mal ein Geschenk erhalten
    • die Verteilerpartner müssen im Vorfeld an einer von uns durchgeführten Schulungsveranstaltung teilnehmen
    • sie müssen im Anschluss an die Verteilung Bericht erstatten
    • zu guter Letzt müssen sie den Behörden nachweisen, ggf. mit Stempel / Unterschrift eines Amtsträgers, der bei der Verteilung dabei war (Z. B. Angestellter des Sozialamtes), dass die Verteilung ordnungsgemäß und wie beantragt stattgefunden hat

    So haben wir die Möglichkeit über die Adresse schnell die Hintergründe der Verteilung aufzuklären. Deshalb nochmals unsere Bitte: Melden Sie sich! Herzlichen Dank.

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