Abzocke beim Kurzparken in Wien ab 1. März 2012

„Wien ist anders“ stand mal auf Werbeplakaten, wenn man von der Autobahn in die „schöne“ Hauptstadt fuhr. Ich finde den Spruch auch heute noch zeitgemäß. So möchten sich unsere „lieben“ Stadt-Politiker wieder einmal ein Körberlgeld machen und erhöhen daher die Kurzparkgebührkosten um satte 66 Prozent. Kostete bisher die halbe Stunde Parken in Wien noch 0,60 Euro, muss man dafür ab 1. März einen ganzen Teuro blechen.

Außerdem verlieren die alten Kurzparkscheine ab 1. März auch ihre Gültigkeit. Wer also noch alte Kurzparkscheine hat, kann ab den ersten, maximal 30 Stück, gegen Aufpreis versteht sich, bei ca. 300 Trafiken, den Vorverkaufstellen der Wiener Linien und in allen Stadtkassen umtauschen. In der Stadthauptkasse im Rathaus kann man eine unbegrenzte Stückzahl der alten Kurzparkscheine tauschen. Der Wechsel ist in den Trafiken und bei den Wiener Linien noch bis 31. Mai 2012 und in den Stadtkassen bis 31.8.2012 möglich.

Übrigens, wird dafür das Parkpickerl um „wahnsinnige“ 11 Prozent billiger, welches aber nur für Wienerinnen und Wiener zu kaufen ist.

Ach ja, die neuen Tarife sollen angeblich mehr freie Parkplätze, weniger Autoverkehr und dadurch auch weniger Lärm in die Stadt bringen.

Fazit: Ausser mehr Körberlgeld zum Verprassen wird die ganze Preiserhöhung, meiner Meinung nach, nicht viel bringen. Ich bin auch für weniger Autoverkehr und weniger Lärm, deshalb wäre ich dafür, dass man im Gegenzug ab 1. März für alle „Städter“ und vor allem für alle Wiener Politiker eine „aufs Land fahren Gebühr“ einhebt.

1 Kommentar

  • Roland Hamm

    Antworten Antworten 27. Februar 2012

    Übrigens auch die Gebühr fürs Falschparken bzw. Parken ohne Kurzparkschein wird von 21,- Euro auf 36,- Euro angehoben …

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