Archiv für September 2008
Beim Heizen sparen – Teil 4 – richtig lüften und damit Heizkosten sparen
Richtiges Lüften spart dir in deinem Haushalt nicht nur Geld, sondern fördert auch deine Gesundheit, entfernt Schadstoffe und führt Luftfeuchtigkeit ab.
Richtig lüften, so geht`s:
- 3 bis 4-mal am Tag stoßlüften, das heißt die Fenster und Terrassentüren für 5 bis 10 Minuten ganz öffnen (nicht kippen) Die Lüftungsdauer richtet sich nach der Außentemperatur. Je kälter die Außentemperatur, desto kürzer solltest du lüften, aber zumindest 5 Minuten.
- Noch besser wäre es, wenn du gegenüberliegende Fenster und Türen öffnest. (querlüften)
- Die Heizkörperventile in den Räumen, in denen du lüftest, gehören zugedreht. (oder Heizung abschalten)
Wenn deine Fenster angelaufen sind, dann ist dies ein Zeichen für zu viel Luftfeuchtigkeit. Mit regelmäßigem stoßlüften kannst du das verringern. Wenn das nicht viel hilft, kannst du dir zusätzlich z. B. einen UHU-Luftentfeuchter zulegen, dieser funktioniert ohne Strom mit einem Granulat. (Gibt es im Baumarkt)
Nie bei gekippten Fenstern dauerlüften, denn dabei geht zu viel Energie verloren.
Ein vier Personen Haushalt setzt am Tag circa 15 Liter Wasserdampf beim Kochen, Baden und Duschen frei.
Kaufe dir ein gutes Hygrometer zum Messen der Luftfeuchtigkeit. Die relative Luftfeuchtigkeit sollte im Winter zwischen 40 bis 50 Prozent betragen. (Darüber besteht Schimmelgefahr) Bei dieser Luftfeuchtigkeit wird auch eine um 1 bis 2 °C geringere Temperatur angenehmer empfunden.
Ein Hygrometer kostet zwischen 5.- bis 30.- Euro.
Hygrometer Angebot (hier klicken)
Richtig lüften, Tipp zum Schluss:
Mache Lüften zu einer festen Gewohnheit, in dem du morgens nach dem Aufstehen und abends vor dem Schlafengehen gründlich lüftest. Denn zu diesen Zeiten ist die Luftfeuchtigkeit in deinem Zuhause am höchsten.
<– Beim Heizen sparen – Teil 3 – wie man einen Heizkörper entlüftet
Beim Heizen sparen – Teil 5 – wie man Öl kauft und dabei Geld spart –>
Hier gibt es ein elektronisches Heizkörperthermostat um bis 10 Euro billiger
Im Teil 2 meiner „Heizkosten sparen im Haushalt“ Serie (beim Heizen sparen – der Trick mit dem Thermostat) habe ich dir ein elektronisch gesteuertes Heizkörperthermostat vorgestellt.
Das Heizkörperthermostat HR 20 von Honeywell kostet bei Conrad normalerweise 39,95 Euro und ab 3 Stück 37,95 Euro. Conrad hat jetzt für kurze Zeit ein Sonderangebot, jetzt kostet ein Thermostat nur 34,95 Euro und ab 3 Stück nur 29,95. (bis 02.10.2008, 24.00 Uhr)
Wenn du bei deinen Heizkosten sparen möchtest, dann solltest du zuschlagen, denn so schnell wirst du nicht bis 10 Euro pro Stück sparen.
Elektronisches Heizkörperthermostat zum Angebot (hier klicken)
Beim Heizen sparen – Teil 3 – wie man einen Heizkörper entlüftet
Die Heizkörper solltest du mindestens 2-mal in der Heizsession, oder immer wenn ein Heizkörper zum Glucksen beginnt, entlüften. Wenn Luft in einem Heizkörper ist, kann das Wasser im Heizkreislauf nicht so gut zirkulieren, dadurch können deine Heizkosten bis zu 15 Prozent im Jahr höher ausfallen.
Alles, was du zum Entlüften brauchst, ist ein Becher (oder Glas), ein altes Tuch und einen Heizkörperentlüftungsschlüssel (erhältlich im Baumarkt).
Starte mit dem Entlüften beim ersten Heizkörper im Heizkreislauf und gehe dann in Reihenfolge alle durch. In Wohnungen ist das meistens der Heizkörper im Vorraum. Im Haus (mit Keller) ist der erste Heizungsradiator oft der über dem Heizraum.
Bei laufender Heizung das Ventil des Heizkörpers voll aufdrehen.
Das Entlüftungsventil befindet sich an der schmalen Seite gegenüber dem Thermostatventil.
Glas oder Becher zur Öffnung halten und mit dem Entlüftungsschlüssel (kleiner Vierkantschlüssel) das Entlüftungsventil nach links aufdrehen und solange geöffnet lassen, bis keine Luft mehr rauskommt, danach wieder nach rechts zudrehen.
Thermostatventil wieder in die gewünschte Stellung bringen. Fertig!
<– Beim Heizen sparen – Teil 2 – der Trick mit dem Thermostat
Beim Heizen sparen – Teil 4 – richtig lüften und damit Heizkosten sparen –>
Beim Heizen sparen – Teil 2 – der Trick mit dem Thermostat
Im Teil 1 habe ich dir erklärt, das man mit der richtigen Raumtemperatur schnell und einfach Geld sparen kann.
Du kannst diese Raumtemperaturen entweder manuell regeln (von Hand), oder du gönnst dir etwas mehr Komfort und legst dir im Baumarkt oder im Onlineshop bei Conrad (Achtung: Conrad bietet ab 3 Stück Mengenrabatt! Kosten ca. 40.- €) ein elektronisch gesteuertes Heizkörperventil für jeden Raum zu.
Mit diesem kann man nicht nur die Temperatur automatisch regeln, sondern auch Zeiten festlegen, wann der Heizkörper ein- und ausgeschaltet wird. Im Bad genügt es meistens nur am Morgen und am Abend zu heizen.
Die Montage dafür ist kinderleicht, man muss nicht gleich ein Installateur sein, um diese Ventile zu tauschen.
Montageanleitung:
Du brauchst eine Rohrzange und ein altes Tuch.
Das neue Ventil kann im laufenden Betrieb sehr schnell getauscht werden, es wird dabei nicht in den Wasserkreislauf eingegriffen.
Schalte im Winter den Heizkörper vorher aus, damit der Heizkörper nicht so heiß ist, und du dir nicht gleich die Finger verbrennst.
Altes Ventil mit einer Hand halten und mit der anderen Hand das dahinterliegende Schraubengewinde gegen den Uhrzeigersinn lösen. Falls es zu streng geht, kannst du auch ein Tuch und eine Rohrzange zu Hilfe nehmen.
Regler zerlegen
Das Schraubengewinde des Reglers im Uhrzeigersinn auf das Gewinde des Heizkörpers schrauben.
Achtung: Nicht verkannten.
Bei einigen Heizkörpern benötigt man die beiliegenden Adapter.
Adapter
Batterie einlegen und Ventil aufsetzen
Laut Bedienungsanleitung Temperatur, Einschalt- und Abschaltzeit programmieren.
Das war´s. Ist doch ganz einfach oder? Wenn du noch Fragen hast oder vielleicht einen Tipp, dann schreibe es einfach in das Kommentarfeld.
<– Beim Heizen sparen – Teil 1 – verheize nicht dein Geld
Beim Heizen sparen – Teil 3 – wie man einen Heizkörper entlüftet –>
Beim Heizen sparen – Teil 1 – verheize nicht dein Geld
Am schnellsten und einfachsten kannst du bei deinen Heizkosten sparen, wenn du die Temperatur in deinen Räumen senkst. Ich finde, man muss im Winter nicht in der kurzen Hose oder mit dem kurzen T-Shirt im Zimmer sitzen. Besser ist es die Temperatur etwas hinunterzudrehen und lieber mal einen Pullover anzuziehen.
Eine Faustregel besagt: 1 °C weniger spart dir 6 Prozent an Heizkosten.
Folgende Raumtemperaturen habe ich in meinen Räumen:
- Schlafräume 16-18 °C
- Wohnräume/Küche 18-22 °C
- Bad 20-24 °C
- Diele/Flur/Vorraum 12-16 °C
- Kinderzimmer 20-22 °C
Natürlich musst du selber herausfinden, bei welcher Temperatur du dich wohlfühlst. Ich habe festgestellt, wenn die Luftfeuchtigkeit in meinen Wohnräumen bei etwa 50 Prozent liegt, dann fühle ich mich auch bei 21 °C wohl.
Meinst du jetzt 18 °C ist beim Schlafen für Kinder viel zu kalt? Ein Kinderarzt und eine Kinderkrankenschwester haben mir die Information gegeben, dass für Kinder 18-20 °C beim Schlafen ausreichen. Meine Kinder, und ich, schlafen bei 18 °C viel besser und ruhiger, als bei 22 °C.
Nachts solltest du die Temperatur nur um maximal 3 °C absenken (spart bis zu 20 Prozent). Mehr darf es aber nicht sein, denn sonst brauchst du wieder mehr Energie um die Räume auf die richtige Temperatur zu bringen.
Auch tagsüber, wenn niemand zuhause ist, kannst du die Raumtemperatur bis maximal 3 °C absenken.
Bei längeren Urlaub kannst du die Temperatur in deinen Räumen auf 15 bis 16 °C absenken.
Wichtig: Immer alle Türen zu den einzelnen Räumen schließen. Warum? Es dringt sonst feuchte Warmluft in die kälteren Räume. Dabei kann es vorkommen, dass die Warmluft an kälteren Wänden oder einem Fenster kondensiert, und das kann Schimmelpilz zur Folge haben.
<– Wie kann ich Heizkosten sparen – Einleitung
Beim Heizen sparen – Teil 2 – der Trick mit dem Thermostat –>
Wie kann ich Heizkosten sparen – denn der nächste Winter kommt bestimmt
Ärgerst du dich auch jedes Jahr aufs Neue über die gestiegenen Heizkosten?
Ja?
Dann bist du hier richtig, denn mit einfachen Tipps und Tricks kannst du sofort deine Heizkosten senken, ohne groß in eine neue Heizung zu investieren. Ich möchte dir in meiner „beim Heizen sparen Serie“ zeigen, wie ein vier Personen Haushalt bis zu 607.- Euro jährlich an Heizkosten sparen kann, und das ohne Komfortverlust.
Die Heizung macht mit fast zwei Drittel den dicksten Brocken der Energiekosten in deinem Haushalt aus. Deshalb kannst du mit den richtigen Spartipps beim Heizen das meiste Geld im Haushalt sparen.
Der Energieverbrauch im Haushalt teilt sich so auf:
- 77 % Heizung
- 12 % Warmwasser
- 9 % Haushaltsgeräte
- 2 % Beleuchtung (Quelle: Initiativkreis Erdgas und Umwelt)
Wie viel Geld du bei deinen Heizkosten sparen kannst, hängt von deiner persönlichen Energiekennzahl ab. Mit der Energiekennzahl kannst du den Verbrauch von beheizten Gebäuden miteinander vergleichen.
Berechnet wird die Energiekennzahl so:
Heizenergiekennzahl = Jahresenergieverbrauch [z. B. in Liter] / beheizte Wohnfläche [in m²]
Jahresenergieverbrauch: z. B. Heizöl in Liter, Gas in m³ umgerechnet auf kWh, Stromverbrauch in kWh oder Fernwärme in kWh
Umrechnung: 1 Liter Öl = 1 m³ Gas = 10 kWh
Umrechnungstabelle für kWh pro Jahr
| Brennstoff | Ergebnis = kWh pro Jahr |
| Heizöl leicht | Liter x 10 |
| Erdgas | m³ x 10 |
| Scheitholz gemischt | rm x 2000 (Raummeter) |
| Hackgut | srv x 80 (Schüttraummeter) |
| Pellets | kg x 4,9 oder 1 m³ x 3200 |
Sollte bei der Berechnung der Energiekennzahl dein Wert über 15 Liter, bzw. über 150 kWh pro m² betragen, dann solltest du meine Tipps zum „Heizen sparen“, so schnell, wie möglich umsetzen.
Beim Heizen sparen Teil 1 – verheize nicht dein Geld
Beim Heizen sparen Teil 2 – der Trick mit dem Thermostat
Beim Heizen sparen Teil 3 – wie man einen Heizkörper entlüftet
Beim Heizen sparen Teil 4 – richtig lüften und damit Heizkosten sparen
Beim Heizen sparen Teil 5 – wie man Öl kauft und dabei Geld spart
Beim Heizen sparen Teil 6 – noch mehr Tipps zum Heizkosten senken
Beim Heizen sparen Teil 7 – Richtig heizen mit Holz
Heizkosten senken und dadurch Geld im Haushalt sparen – Zusammenfassung
Geld sparen mit der Pausenbrotbox
Die Jause (Pausenbrote) der Kinder, für den Kindergarten oder die Schule, solltest du nicht in Alufolie oder Butterbrotpapier wickeln. Besser wäre es, sich eine verschließbare Pausenbrotbox anzuschaffen und die Jause für den Nachwuchs dort hineinzugeben. Es gibt auch eigene Boxen fürs Obst. (z. B. Apfel oder Banane)
Das Gleiche gilt auch, wenn du dir etwas zum Essen in die Arbeit mitnimmst.
Damit sparst du im Haushalt nicht nur Geld, sondern schonst auch noch die Umwelt.
Energieeinsparmöglichkeiten im Haushalt – Video
Vier Tipps zur Energieeinsparung im Haushalt:
Kennst du auch ein interessantes Video zum Geld sparen im Haushalt, dann schreibe mir deinen Tipp bitte in das Kommentarfeld.
Transportgeschädigte Markenhaushaltsgeräte billiger kaufen
Auf der Webseite www.elektro-b-markt.at kannst du günstig Markengeräte mit kleinen Transportschäden kaufen. Diese Geräte sind neu, haben aber einen Schönheitsfehler, z. B. einen Kratzer, deshalb sind sie stark preisreduziert.
Wer also ein neues Haushaltsgerät braucht, und ein Schönheitsfehler egal ist, kann hier sicher ein Schnäppchen machen. Wenn man noch kleine Kinder hat, bleibt sowieso nichts neu.
Übrigens haben laut Webseite diese Geräte genauso 24 Monate Herstellergarantie.
Einkaufen bei Elektro B Markt Forum (Hier klicken)
Aber nicht vergessen, zum Preisvergleich, zur Sicherheit auf www.geizhals.at (oder .de) nachschauen.
Hier gibt es die energieeffizientesten Produkte zum Vergleich:
www.spargeraete.de
Stromspartipps für deine Haushaltsgeräte – Zusammenfassung
Hier nochmals die wichtigsten Stromspartipps für deine Haushaltsgeräte:
1. Stromkosten senken beim Wäsche waschen (für mehr Infos hier klicken)
- Erst waschen, wenn die Waschtrommel voll ist
- ½ Ladung-Taste nicht verwenden
- Kurz- bzw. Energiesparprogramm (40 °C) so oft wie möglich
- Bei Kochwäsche genügen 60 °C
- Vorwäsche nicht notwendig
2. Wäschetrockner der Stromfresser (für mehr Infos hier klicken)
- Lasse die Wäsche lieber von der Sonne und dem Wind trocknen
- Reinige den Luftfilter (Flusensieb) am besten nach jedem Trockenvorgang
- Immer vollständig beladen
- Wenn noch bügelt wird, nicht schrankfertig trocknen
3. Beim Kühlen Strom sparen (für mehr Infos hier klicken)
- 6 bis 8 °C Kühlschranktemperatur und -18 °C Gefriertemperatur reichen völlig aus
- Warme Speisen auf Zimmertemperatur abkühlen lassen, und erst dann in den Kühlschrank geben
- Kühlschranktür nur kurz öffnen
- 1-mal im Jahr Türgummidichtung reinigen und überprüfen
- Mindestens 2-Mal im Jahr den Kühlschrank und die Gefriertruhe abtauen
4. Stromverbrauch senken beim Geschirrspüler (für mehr Infos hier klicken)
- Nur voll beladen einschalten
- Energiesparprogramm (Kurzprogramm) verwenden
- Vorspülen nicht notwendig
- 40 °C bis 50 °C sind ausreichend
Wasser, Milch usw. bis zu ½ Liter und kalte Speisen bis 800 Gramm werden in der Mikrowelle günstiger erwärmt
5. Stromspartipps fürs Kochen – Teil 2 – Strom sparen mit dem Backrohr (für mehr Infos hier klicken)
- Nur vorheizen, wenn es das Kochrezept verlangt
- Nutze die Nachwärme im Backrohr
- Backrohr nicht unnötig öffnen
- Backofen immer voll ausnutzen
5. Stromspartipps fürs Kochen – Teil 3 – Strom sparen mit dem Herd (für mehr Infos hier klicken)
- Schalte die Platte erst ein, wenn der Topf darauf steht
- Passe deine Töpfe immer ganz genau an die Herdplatte an
- Auf jeden Topf einen Deckel geben
- Nutze auch hier die Nachwärme
- Achte auf die richtige Wassermenge im Topf
- Das Wasser kocht, wenn die ersten Perlen aufsteigen
Wie kann man Strom sparen – 5 Stromspartipps für deine Haushaltsgeräte – Einleitung
Wenn auch du Tipps zum Strom sparen mit Haushaltsgeräten kennst, dann schreibe mir bitte in das Kommentarfeld.
Viel Spaß beim Geld sparen!


















